Überbrückungshilfe

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hilft Studierenden, die wegen der Corona-Pandemie nachweislich in akuter Notlage sind, von November 2020 bis März 2021 erneut mit Zuschüssen. Sie werden über die Studenten- und Studierendenwerke vergeben.
Achtung: Die Überbrückungshilfe kann ab 20. November 2020, ausschließlich online beantragt werden.

Online-Beantragung hier: www.ueberbrueckungshilfe-studierende.de

Die wichtigsten Fragen zur Überbrückungshilfe: https://www.stwno.de/de/beratung/geld-im-studium/ueberbrueckungshilfe/faq-ueberbrueckungshilfe

Read the FAQ in English.

BMBF-Hotline:

Telefon: 0800 26 23 003
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Das Studentenwerk Niederbayern/Oberpfalz ist bei der Überbrückungshilfe für die Studierenden folgender Hochschulen zuständig:

  • Universität Regensburg
  • Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg
  • Hochschule für Katholische Kirchenmusik und Musikpädagogik Regensburg
  • Universität Passau
  • Hochschule Landshut
  • Technische Hochschule Deggendorf inklusive European Campus Rottal-Inn in Pfarrkirchen


Studierende des TUM Campus Straubing stellen ihren Online-Antrag bitte beim Studentenwerk München, da der Hauptsitz der Hochschule entscheidend ist.

Die Überbrückungshilfe kann von November 2020 bis März 2021 online unter www.ueberbrueckungshilfe-studierende.de beantragt werden und wird nach Bewilligung für jeweils einen Monat ausgezahlt. Für den Folgemonat muss ggf. ein Wiederholungsantrag gestellt werden. Die Höhe der Überbrückungshilfe richtet sich nach Schwere der finanziellen Notlage und beträgt pro Antrag mindestens 100 und höchstens 500 Euro. Sofern die Bedürftigkeit nachgewiesen wurde, wird das Konto des Antragstellenden auf maximal 500 Euro aufgestockt.

Antragsberechtigt sind inländische und ausländische Studierende an staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen, die aufgrund der Corona-Krise die Möglichkeit zur Sicherung ihres Lebensunterhalts verloren haben und deren andere Unterstützungsmöglichkeiten (z.B. BAföG, Stipendien, Darlehen, Unterhalt) nicht ausreichen.

Die Überbrückungshilfe des Bundesministeriums für Bildung und Forschung ist als kurzfristiger Zuschuss angelegt und ersetzt keine auf Dauer angelegte Studienfinanzierung.
Wir möchten Euch an dieser Stelle daher noch einmal auf das BAföG hinweisen. Das BAföG soll weiterhin das zentrale Instrument zur finanziellen Unterstützung für Studierende bleiben. Wer also dem Grunde nach BAföG-berechtigt ist, aber bisher noch keine Leistungen nach dem BAföG beantragt hat, sollte unbedingt einen BAföG-Antrag stellen – hier. Insbesondere wenn eigenes Einkommen oder das ihrer Eltern wegen der Corona-Pandemie geringer geworden oder ganz entfallen ist, lohnt sich die Antragstellung verbunden mit einem Aktualisierungsantrag bezogen auf das elterliche Einkommen.

Was ist neu gegenüber der ersten Auflage der Überbrückungshilfe?

Es gibt mehrere Verbesserungen für die Studierenden:

  • Wenn die pandemiebedingte Kündigung des bisherigen Arbeitsverhältnisses nicht erbracht werden bzw. schriftlich dokumentiert werden kann, reicht neu auch eine Selbsterklärung, aus der sich Grund und Umstände der Kündigung ergeben.
  • Wenn die geforderten zwei schriftlichen Ablehnungen von mindestens zwei Stellenbewerbungen nicht erbracht werden können, reicht neu auch eine Selbsterklärung zu erfolglosen Bewerbungen und deren Ablehnung
  • Es müssen nunmehr noch die Kontoauszüge vom Vormonat sowie vom laufenden Monat bis zum Vortag der Antragstellung hochgeladen werden.
  • Es müssen nur noch die Kontoauszüge für die Konten hochgeladen werden, auf die kurzfristig zugegriffen werden kann.


Folgende Unterlagen müssen online eingereicht werden

  • die Immatrikulationsbescheinigung Eurer Hochschule für das Wintersemester 2020/2021
  • Euren Personalausweis oder einen gleichwertigen Identitätsnachweis, zum Beispiel Reisepass mit Meldebescheinigung
  • eine Bankverbindung in Deutschland
  • Eine Erklärung, dass Ihr für den Monat, in welchem Ihr diese Überbrückungshilfe beantragt, keine weitere pandemiebezogene Unterstützung zur Bestreitung Eures Lebensunterhalts beantragt habt (zum Beispiel von Notfonds, Stiftungen oder Fördervereinen) bzw. aus bereits gestellten Anträgen keine weiteren Hilfen erwartet. Wenn Ihr andere Mittel erhaltet, die nicht der Bestreitung des Lebensunterhalts dienen, etwa Unterstützung aus einem Technikfonds für Eure IT-Ausstattung, oder Betriebshilfen für Soloselbständige, könnt Ihr, wenn Ihr nachweislich in einer pandemiebedingten Notlage seid, trotzdem Überbrückungshilfe erhalten.
  • Eine Erklärung, warum Ihr Euch in einer pandemiebedingten Notlage befindet, wenn vorhanden belegt mit den entsprechenden Dokumenten: pandemiebedingte Kündigung Eures Arbeitsverhältnisses durch den früheren Arbeitgeber oder eine Selbsterklärung zum Wegfall Eurer bisherigen Erwerbstätigkeit, oder eine Selbsterklärung, dass die familiäre Unterstützung pandemiebedingt weggefallen ist, oder die dokumentierte, schriftliche Ablehnung von mindestens zwei Bewerbungen bzw. eine Selbsterklärung zu Euren Bewerbungen und den Ablehnungen
  • die Kontoauszüge für alle Konten (inkl. paypal, amazon payments), auf die Ihr kurzfristig Zugriff habt, jeweils vom Vormonat der Antragstellung und vom laufenden Monat bis zum Vortag der Antragstellung. Achtung: Ihr dürft auf diesen Kontoauszügen nichts schwärzen, sonst gilt der Antrag als unvollständig. Die Kontoauszüge müssen gut lesbar und Euer Name darauf gut erkennbar sein!
  • Für alle anderen Konten, auf die Ihr kurzfristig keinen Zugriff habt bzw. auf denen sich keine Geldbeträge befinden reicht folgende Erklärung: „Ich versichere, dass ich sämtliche Angaben zu mir verfügbaren Guthaben auf Konten gemacht habe und über kein Guthaben auf weiteren Konten verfügen kann. Darüber hinaus bestehen auch keine abrufbaren Guthaben bei Zahlungsdienstleistern, wenn diese Konten nicht aufgelistet sind (wie z.B. paypal, amazon payments).“
  • Eine Selbsterklärung, dass mit einem erfolgreichen Abschluss Eures Studiums zu rechnen ist


Ausfüllhilfe zum Online-Antrag (ACHTUNG: wird in Kürze aktualisiert)

Bei dem Antrag ist es besonders wichtig, dass dieser vollständig und korrekt gestellt wird, denn ein unvollständig eingereichter Antrag kann nur mit größter Mühe bearbeitet oder muss abgelehnt werden.

Bitte schaut Euch daher diese Ausfüllhilfe aufmerksam an und beachtet die darin enthaltenen Angaben und die untenstehenden technischen Hinweise zu Eurem Antrag:

Wie Ihr Euren Antragsstatus prüft und was Ihr beim Folgeantrag beachten müsst, erfahrt Ihr in diesem Video:

Technische Hinweise zum Online-Antrag (Download)

Es ist zwingend erforderlich, dass Ihr Euren Antrag vollständig und korrekt stellt. Jeder unvollständig eingereichtee Antrag behindert erheblich die Bearbeitung und Auszahlung aller Anträge! Bitte beachtet daher diese und folgende Hinweise und sendet Euren Antrag erst ab, wenn Ihr alle Angaben genau geprüft habt:

Korrekter Name der Hochschule

Bitte achtet auf die korrekte Angabe des Hochschulnamens. Dieser steht auf der Immatrikulationsbescheinigung. Verzichtet auf Abkürzungen, damit der Antrag wirklich zugeordnet werden kann.

Pandemiebedingte Notlage

  • Die Studentenwerke müssen das Vorliegen einer pandemiebedingten Notlage prüfen. Diese ist nur gegeben, wenn sich durch die Pandemie Eure finanzielle Lage negativ verändert hat und Ihr in eine Notlage geraten seid.
  • Dies kann der Fall sein, wenn ihr einen Nebenjob aufgrund der Pandemie verloren habt. Hier ist es für uns wichtig, erkennen zu können, dass Ihr wirklich einen Nebenjob hattet und diesen aufgrund der Pandemie verloren habt. Sofern uns Arbeitgeberbescheinigungen vorgelegt werden, in denen steht, dass das Beschäftigungsverhältnis auf Euren Wunsch aufgelöst wurde, fällt uns die Prüfung schwer. Hier benötigen wir eine plausible Erklärung von Euch oder ein weiteres Schreiben des Arbeitsgebers.
  • Sofern Ihr einen neuen Job aufgenommen habt, fällt uns die Prüfung ebenfalls schwer, da schließlich ein Ersatzverdienst gefunden wurde. Sofern Ihr vor der Pandemie schon in finanziellen Nöten wart und sich an der Situation im Wesentlichen nichts geändert hat, dann tut uns dies sehr leid, aber dann liegt keine pandemiebedingte Notlage vor. In diesem Fall könnt Ihr einen BAföG-Antrag stellen oder einen KfW-Studienkredit abschließen.
  • Sofern wir nicht erkennen können, dass Euch Eure Eltern, Großeltern oder Geschwister tatsächlich keinen Unterhalt oder weniger Unterhalt zahlen, dann benötigen wir für die Plausibilitätsprüfung dieser Aussage von Euch eine Erklärung der Personen, aus der hervorgeht, dass wirklich weniger geleistet werden kann.
  • Sofern größere Barabhebungen auf den Konten habt oder größere Ausgaben hattet, dann stellt sich für uns die Fragen nach den Gründen. Denn die Situation des finanziellen Engpasses war schon zu erahnen. Bitte erklärt uns in diesen Fällen die Ausgaben, damit wir diese nachvollziehen können. Ansonsten ist eine pandemiebedingte Notlage für uns nicht erkennbar.


NEU: Lückenlose und chronologische Übersicht der Kontobewegungen aller Konten, auf die Ihr kurzfristig zugreifen könnt, vollständig vom Vormonat und bis zum Vortag der Antragstellung im laufenden Monat

  • Bitte weist Eure Kontobewegungen und den Kontostand am Tag vor der Antragstellung lückenlos und chronologisch nach, am besten in einem PDF-Dokument. Dies gilt für alle Konten, auf die Ihr kurzfristig zugreifen könnt. Es dürfen keine Angaben geschwärzt werden!
    Beispiel: Solltet Ihr Euren Antrag am 22.11. stellen, dann benötigen wir die Kontoauszüge von Oktober bis einschließlich 21.11., d.h. auch die Kontobewegungen im November, auch wenn Ihr den abschließenden Kontoauszug noch nicht habt, sind vollständig nachzuweisen.
  • Bitte achtet darauf, dass wir auch erkennen können, dass es sich um Eure Konten handelt, d.h. auf den Kontoauszügen muss Euer Name stehen. In der Regel sieht man dies auf Handyscreenshots, z.B. bei Paypal-Konten nicht. Wir bitten um Eure Sorgfalt.
  • Nur die Übermittlung von Salden genügt ebenfalls nicht. Die Kontobewegungen sind ebenfalls zu überprüfen und daher nachzuweisen.
  • Sollten wir auf Kontoauszügen sehen, dass weitere Konten vorhanden sind, auf die Ihr kurzfristig zugreifen könnt, dann weißt diese bitte gleich nach und wartet nicht auf Nachfragen unsererseits. Grundsätzlich wäre ein solcher Antrag unvollständig und wäre sofort abzulehnen.


Technische Hinweise beim Erstellen von Fotos

  • Bitte achtet bei den zu erstellenden Fotos auf eine gute Beleuchtung. Bitte verdeckt Euer Gesicht nicht mit Brillen, Masken oder Tüchern.
  • Bitte achtet bei den zu erstellenden Fotos, dass der Personalausweis (Ausweisdokument) gut erkennbar ist und nicht durch Finger verdeckt wird.
  • Bitte achtet auf die korrekte Angabe der Personalausweisnummer. Lest lieber die Zahlen noch einmal Korrektur, damit sich keine Zahlendreher einschleichen.
  • Bitte achtet bei den zu erstellenden Fotos, dass der Verifizierungscode groß und lesbar aufgeschrieben und mit abfotografiert wird.


Dokumentenupload bei Nachforderungen

  • Startet die Bearbeitung Eures Antrages erst, wenn alle nachzureichenden Unterlagen für den Upload zur Verfügung stehen.
  • Aus technischen Gründen habt Ihr nur eine einmalige Möglichkeit, Euch zur Bearbeitung Eures Antrags anzumelden.
  • Achtet darauf, alle geforderten Unterlagen während dieses Anmeldevorgangs vollständig hochzuladen.
  • Nur wenn Ihr alle Unterlagen vollständig auf einmal hochladet, können wir mit der Bearbeitung Eures Antrages fortfahren.
  • Bitte verzichtet auch auf Zwischenmeldungen wie "Ich lade das Dokument XY heute Abend hoch." Dies ist zwar freundlich, führt aber zu Mehrarbeit in der Bearbeitung und verzögert diese damit enorm.


Wichtig: Sofern Ihr einen Antrag im Vormonat gestellt habt, stellt erst wieder einen neuen Antrag im laufenden Monat, wenn die Bearbeitung des vorherigen Antrages abgeschlossen ist!

Nur wenn alle Angaben plausibel und die Dokumente lesbar sind, kann der Antrag schnell bearbeitet werden. Wichtig: Pro Monat muss ein eigener (vollständiger!) Antrag gestellt werden.

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