Eine kurzfristige Beschäftigung liegt vor, wenn die Beschäftigung von vornherein auf längstens zwei Monate oder 50 Arbeitstage innerhalb eines Kalenderjahres begrenzt ist; ab 2015 70 Arbeitstage oder max. drei Monate.  Falls Sie mehrmals kurzfristig jobben, werden die Zeiten innerhalb eines Kalenderjahres zusammengerechnet. Eine kurzfristige und eine geringfügige Beschäftigung (Minijob) können parallel laufen; die kurzfristige Beschäftigung bleibt auch dann sozialversicherungsfrei.

Allerdings sind kurzfristige Beschäftigung lohnsteuerpflichtig: der Arbeitgeber behält 25% des Lohnes (Pauschalsteuer) ein und leitet diese ans Finanzamt weiter oder er berechnet die Lohnsteuer bei Vorlage einer Lohnsteuerkarte individuell; dann ist ein Lohnsteuerjahresausgleich möglich.
Auch hier gilt: der Studentenstatus bleibt nur erhalten, wenn die wöchentliche Arbeitszeit während der Vorlesungszeit 20 Stunden nicht überschreitet; für die vorlesungsfreie Zeit gibt es keine Begrenzung.