Hier erfahren Sie kurz und knapp die wichtigsten Eckpunkte zum BAföG!

Grundsätzlich haben alle deutschen Studierenden einen Anspruch auf Ausbildungsförderung (BAföG) für ein Erststudium, vorausgesetzt es stehen die für den Lebensunterhalt und die Ausbildung erforderlichen Mittel nicht anderweitig zur Verfügung.

Es gibt viele Ausnahmetatbestände, unter denen auch ausländische Studierende durch das BAföG gefördert werden können. 

► Hinweis: Ausländische Studierende sollten sich in jedem Fall im Amt für Ausbildungsförderung beraten lassen.

Die Ausbildungsförderung wird in der Regel zur Hälfte als Zuschuss und zur Hälfte als unverzinsliches Darlehen gewährt. Für die Rückzahlung des Darlehensanteils ist das Bundesverwaltungsamt zuständig. Die Rückzahlung beginnt fünf Jahre nach Ende der Förderungshöchstdauer (Regelstudienzeit).

Hinweis: Adressänderungen sind neben dem Amt für Ausbildungsförderung auch dem  Bundesdesverwaltungsamt direkt anzuzeigen.

Soweit Sie (der Studierende) eine eigene Unterkunft bewohnen, können Sie dem WS 16/17 maximal 735,- €, soweit Sie bei den Eltern wohnen, maximal 537,- € an Ausbildungsförderung erhalten.

Der Förderungsbetrag wird individuell berechnet und ist von Ihrem Einkommen und Vermögen (Einkommen und Vermögen des Studierenden) sowie vom Einkommen des Ehegatten - soweit vorhanden - und der Eltern abhängig.

Im Rahmen eines Nebenjobs können Sie (der Studierende) 5400,- € im Jahr / 450,- € durchschnittlich im Monat hinzuverdienen, ohne dass es zu einer Anrechnung auf die BAföG Leistungen kommt. 

Ausbildungsvergütung für ein Pflichtpraktikum wird ohne einen Freibetrag (volle Anrechnung) angerechnet.

Einkommen aus Stipendien unterliegen unterschiedlichen Anrechnungsvoraussetzungen. So schließt zum Beispiel der Bezug von Leistungen eines Begabtenförderungswerkes (Verknüpfung) den Anspruch auf Ausbildungsförderung (BAföG) aus. Leistungen im Rahmen eines Deutschlandstipendiums werden zum Beispiel bis zu 300,- € monatlich von der Anrechnung auf Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) freigestellt.

Ihr Vermögen (das Vermögen des Studierenden) bleibt bis zu 7.500,- € frei. Zum Vermögen gehören auch Kraftfahrzeuge, sofern Sie (der Studierende) Eigentümer des Kraftfahrzeuges sind.

Hinweis: Es wird auf Ihr Einkommen (des Studierenden) im Bewilligungszeitraum abgestellt.

 Vom Einkommen der Eltern werden je nach deren Familienstand, der Zahl der Geschwister des Studierenden und deren Ausbildung unterschiedliche Freibeträge abgezogen.

 ► Hinweis: Es wird auf das Einkommen aus dem vorletzten Kalenderjahr vor Beginn des Bewilligungszeitraums abgestellt

In Ausnahmefällen kann Ausbildungsförderung unabhängig vom Einkommen der Eltern geleistet werden.

► Hinweis: Bitte lassen Sie sich hierzu im Amt für Ausbildungsförderung beraten!

Die Förderung nach einem Fachrichtungswechsel (Förderung eines anderen Studienganges als den ursprünglich betriebenen) Ein Fachrichtungswechsel ist nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich.

► Hinweis: Bitte lassen Sie sich hierzu vor dem Fachrichtungswechsel im Amt für Ausbildungsförderung beraten!

Die Dauer der Förderung richtet sich nach der Regelstudienzeit. In Bestimmten Ausnahmefällen (Krankheit, Kindererziehung etc.) kann über die Regelstudienzeit hinaus Ausbildungsförderung gewährt werden.

Auslandsaufenthalte (Studium, Praktikum) können ebenfalls gefördert werden. In diesen Fällen sind in der Regel Auslandsförderungsämter zuständig.

Hinweis: Hier können Sie sich über die Zuständigenkeiten informieren: Auslandsförderung

Bezieher von Ausbildungsförderung können sich von der Rundfunkbeitragspflicht befreien lassen. Informationen zum Rundfunkbeitrag

Weitere umfassende Informationen zu den hier in aller Kürze dargestellten Eckpunkten und eine kostenlose Infobroschüre erhalten Sie hier:

Informationen zum BAföG