HAUSORDNUNG
für die Verpflegungsbetriebe
des Studentenwerks Niederbayern/Oberpfalz

Jeder Besucher der Mensen und Cafeterien soll in möglichst angenehmer, sauberer und ruhiger Atmosphäre seine Speisen und Getränke einnehmen können.

Die Mitarbeiter der Verpflegungsbetriebe begrüßen es, wenn sie in ihrem Bestreben, die Besucher möglichst reibungslos und zufriedenstellend zu versorgen, von diesen unterstützt werden.

Das Studentenwerk möchte seinen Versorgungsauftrag, die damit verbundenen rechtlichen Auflagen und die Grundsätze von Hygiene, Sauberkeit und Sicherheit auf möglichst wirtschaftliche Weise erfüllen. Darum ist die Beachtung dieser Hausordnung unvermeidlich:

  1. Geltungsbereich

    Diese Hausordnung gilt für alle Verpflegungseinrichtungen an der Universität und an der Hochschule Regensburg Sie bezieht sich auf den laufenden Betrieb während der Öffnungszeiten.

  2. Nutzungsberechtigung

    Während der Öffnungszeiten ist die Benutzung der Verpflegungseinrichtungen grundsätzlich allen Studierenden, den Bediensteten der Hochschulen, des Studentenwerks und Personen, denen eine besondere Erlaubnis erteilt wurde, sowie den Gästen der vorgenannten Personenkreise gestattet. Die Berechtigung zur Nutzung der Mensen/Cafeterien ist auf Verlangen nachzuweisen.

  3. Essenspreise

    An Studierende wird ein Essen zum subventionierten Studentenpreis nur abgegeben, wenn die Berechtigung hierzu durch Vorlage des gültigen Studentenausweises nachgewiesen wird. Beschäftigte erhalten Essen zum Bedienstetenpreis. Gäste zahlen den Gästepreis. Für die Cafeterien gelten die dortigen Preisfestlegungen.

    Die Preise werden durch Aushang bekannt gegeben.

    In den Mensen und den Cafeterien auf dem Campus kann nur mit der Mensa-Karte bezahlt werden. Unser Personal hat die Anweisung, Bargeldzahlungen nicht zu akzeptieren. Bei unumgänglicher Barzahlung wird ein Aufschlag von 10 Prozent pro Zahlvorgang verlangt.

  4. Hausrecht

    Das Hausrecht in den Mensagebäuden und in den Cafeterien während der Öffnungszeiten wird durch die Geschäftsführung des Studentenwerks oder dessen Beauftragte ausgeübt. Den Hinweisen und Anordnungen dieser Personen ist Folge zu leisten.

  5. Verhaltensregeln im Allgemeinen

    Jeder Besucher muss sich so verhalten, dass eine Behinderung anderer ausgeschlossen wird. Rauchen ist grundsätzlich untersagt.

    Da die Verpflegungseinrichtungen auf Selbstbedienung ausgelegt sind, ist jeder Besucher gehalten, Tablett und damit Geschirr und Besteck an die hierfür vorgesehenen Stellen zurückzubringen. Es ist nicht gestattet, beim Verlassen der Einrichtungen des Studentenwerks Geschirr, Besteck und andere Gegenstände mitzunehmen. Die Tische sind im Interesse der nachfolgenden Besucher und damit im eigenen Interesse sauber zu halten. Abfälle gehören in die dafür vorgesehenen Behälter.

    Während der Spitzenbelastung sollen die Plätze in der Mensa zügig für wartende Besucher freigemacht werden. Es ist nicht erlaubt, Plätze durch Kleidung oder Taschen zu belegen.

    Das Mitbringen von Tieren in die Mensagebäude ist untersagt.

    Gegen eine vorsätzliche Beschmutzung von Innen- und Außenwänden werden rechtliche Schritte eingeleitet.

  6. Verhaltensregeln im Besonderen

    Parteipolitische und diskriminierende Werbung jedweder Art ist verboten.

    Das Verteilen, Auflegen, Anschlagen, Aushängen und sonstige Vertreiben von Flugblättern, Handzetteln, Plakaten, Spruchbändern, Zeitungen, Zeitschriften und sonstigen Informationsmaterialien ist in den Cafeterien und in den Mensen untersagt; Ausnahmen sind in speziellen Richtlinien geregelt. Diese Richtlinien sind in der Verwaltung der Verpflegungsbetriebe erhältlich. Zuwiderhandlungen gegen die jeweils geltenden Richtlinien stellen einen Verstoß gegen diese Hausordnung dar.

    Private Kleinanzeigen von Studierenden dürfen ohne vorherige Genehmigung aber nur an den entsprechend beschrifteten Flächen angebracht werden.

    Der Gebrauch von Lautsprechern und Megaphonen ist verboten.

  7. Verkauf von Waren/Sammlungen

    Das Sammeln von Geld, das Anbieten, der Verkauf sowie jede andere Form des Vertriebs von Waren und Schriften, auch deren unentgeltliche Abgabe sind nicht erlaubt.

    Der Verkauf von Eintrittskarten besonders für Veranstaltungen von Hochschulangehörigen, das Aufstellen von Informationstischen und das Sammeln von Unterschriften kann von der Geschäftsführung des Studentenwerks und deren Beauftragten in jederzeit widerruflicher Weise unter Beachtung der Belange der Betriebs- und Verkehrssicherheit in einzelnen Einrichtungen der Verpflegungsbetriebe genehmigt werden.

  8. Fundsachen

    Fundgegenstände sind im nächstgelegenen Fundbüro der Universität oder Hochschule abzugeben.

  9. Versammlungen/Veranstaltungen

    Versammlungen und Veranstaltungen dürfen nur mit Einwilligung des Studentenwerks durchgeführt werden; für deren Dauer können einzelne Punkte dieser Ordnung durch die Geschäftsführung außer Kraft gesetzt werden.

  10. Sicherheitsauflagen

    Eine Änderung der Tischaufstellung und Bestuhlung, welche behördlichen Auflagen entspricht, ist nur mit Genehmigung der Geschäftsführung oder dessen Beauftragten möglich. Aus Gründen der Sicherheit dürfen Ausgänge, Notausgänge, Flure und Fluchtwege nicht durch Aufstellen von Tischen und sonstigen Gegenständen versperrt werden.

    Für die Gebäudesicherheit sind die entsprechenden gesetzlichen Regelungen zu beachten. Die Wirtschaftsräume dürfen nur von den dazu berechtigten Mitarbeitern des Studentenwerks sowie von anderen dazu befugten Personen betreten werden.

  11. Haftung

    Auf Garderobe und persönliche Wertsachen hat jeder selbst zu achten. Das Studentenwerk übernimmt für abhanden gekommene Gegenstände keine Haftung. Werden im Rahmen der Hausreinigung Aushänge und Ähnliches entfernt, ergibt sich hieraus kein Haftungsanspruch gegen das Studentenwerk.

    Bei schuldhaften Verstößen, die eine Beschädigung an Räumen oder Einrichtungsgegenständen verursachen, haften die betreffenden Personen unbeschadet einer rechtlichen Verfolgung für die Kosten, die durch die Wiederherstellung des ordnungsgemäßen Zustandes entstehen.

  12. Hausverbot

    Bei Verstößen gegen diese Hausordnung kann - unbeschadet sonstiger rechtlicher Maßnahmen - ein Hausverbot ausgesprochen werden.

  13. Inkrafttreten

    Diese Ordnung tritt mit Wirkung vom 01.05.2010 in Kraft. Gleichzeitig tritt die Hausordnung vom 15. April 2008 außer Kraft.

Studentenwerk Niederbayern/Oberpfalz
Anstalt des öffentlichen Rechts