Ihr schlagt Euch immer noch mit Stapeln von ausgedruckten Formblättern herum? BAföG-Antrag in Papierform war gestern! Wir stellen Euch alternative Wege zur Antragstellung vor: digital, schnell und unkompliziert.

Ihr schlagt Euch immer noch mit Stapeln von ausgedruckten Formblättern herum? BAföG-Antrag in Papierform war gestern! Wir stellen Euch alternative Wege zur Antragstellung vor: digital, schnell und unkompliziert.

1. BAföGdirekt-App

In der BAföGdirekt-App könnt Ihr Euren kompletten BAföG-Antrag digital per App stellen: Amt finden, Unterlagen uploaden und jederzeit den Antragsstatus kennen.

In der App könnt Ihr das Amt für Ausbildungsförderung des Studentenwerks Niederbayern/Oberpfalz ermitteln und direkt per Anruf oder E-Mail aus der App heraus kontaktieren.
Eine wichtige neue Funktion ist der direkte Upload von Dokumenten: Ihr könnt Eure Unterlagen wie Kontoauszüge oder Steuerbescheide der Eltern mit Eurem Smartphone oder Tablet fotografieren und direkt ans Amt für Ausbildungsförderung übermitteln. Wer schon den neuen Personalausweis besitzt, kommt sogar ganz ohne das Ausdrucken der Dokumente aus. Durch Nutzung der BAföGdirekt-App kann so der Gang aufs Amt oder zur Post komplett entfallen.

Die Vorteile im Überblick: 

  • Unkomplizierte Kommunikation mit Eurem Amt für Ausbildungsförderung
  • Digitaler Dokumentenupload: Dokumente fotografieren und direkt ans Amt senden
  • Weniger Amtsgänge
  • Jederzeit Stand der Antragsbearbeitung prüfen
  • Digitale Prozessunterstützung: schnell, einfach, sicher

BAföGdirekt gibt es für die Betriebssysteme iOS (Apple) und Android (Google). Sie steht kostenlos zum Download aufs Smartphone oder Tablet im App Store und bei Google Play (externe Links) bereit.

2. BAföG-Online

Auf der Website von BAföG-Online Bayern können Studierende an bayerischen Hochschulen ihren BAföG-Antrag online ausfüllen und einreichen – mit elektronischem Identitätsnachweis (eID) auch komplett papierlos!

Ein mit der AusweisApp legitimierter und elektronisch übersandter Online-Antrag ist wirksam gestellt und muss nicht mehr in Papierform nachgereicht werden. Beizufügende Unterlagen könnt Ihr eingescannt über das Upload-Portal ebenfalls papierlos elektronisch übersenden.

Ihr könnt den Antrag aber auch weiterhin ohne eID wie bisher stellen. Wenn Ihr alle Angaben vollständig ausgefüllt habt, wird Euer Antrag als PDF-Datei erstellt und mit einer Telenummer versehen. Beachtet die Liste der Unterlagen, die dem Antrag beizufügen sind. Bei BAföG-Online könnt Ihr Euren Antrag auch abspeichern und später weiter bearbeiten. Druckt den Antrag im Anschluss aus, unterschreibt diesen und sendet ihn per Post ein! Alternativ könnt Ihr den unterschriebenen Antrag auch einscannen und diesen per Upload-Funktion auf BAföG-Online direkt übermitteln. Vorher ist der Antrag nicht wirksam gestellt. Entscheidend ist das Datum des Posteingangs.

Die Bearbeitung eines Antrags dauert in der Regel mehrere Wochen. Ob Euer Antrag eingegangen ist und welchen Stand die Bearbeitung des Antrags hat, könnt Ihr jederzeit und mehrfach unter Status Bearbeitungsstand abfragen.

Die Vorteile im Überblick:

  • BAföG-Antrag komplett papierlos stellen
  • Formblätter direkt auf BAföG-Online ausfüllen und hochladen
  • Weniger Amtsgänge
  • Jederzeit Stand der Antragsbearbeitung prüfen

3. Ausblick: Digitalisierungslabor BAföG

Am 12. und 13. März 2019 wurde beim Fachkongress des IT-Planungsrats die aktuelle Version des Click-Dummy aus dem Digitalisierungslabor BAföG vorgestellt. Der Click-Dummy wird gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Bund und Ländern sowie Studierendenwerken und Bezieherinnen und Beziehern von BAföG erarbeitet. Vor Beginn der Laborarbeit wurden Nutzerinnen und Nutzer befragt, die bereits BAföG beantragt haben, um die von ihnen wahrgenommenen Hürden bei der Antragstellung und Anforderungen an eine digitale Lösung zu erheben. Der Click-Dummy wird in Iterationen (sog. Sprints) weiterentwickelt und hierfür fortwährend mit Nutzerinnen und Nutzern getestet.

Über die Arbeit im Digitalisierungslabor BAföG informiert ein aktuelles Video: http://agile.ozg-umsetzung.de/bl/bafoeg/20190204_bafoeg_digitalisierungslabor_v5.mp4

Ziel der geplanten Digitalisierung  beim BAföG ist ein nutzerfreundliches einheitliches Online-Verfahren, das insbesondere die folgenden drei Vorgaben erfüllen soll:

  • Es soll eine bundeseinheitliche Benutzeroberfläche zur Dateneingabe geschaffen werden
  • Dateneingaben sollen durch die Studierenden (z.B. bei Weiterförderungsanträgen) wenn möglich nur einmal notwendig sein
  • In weiterer Zukunft geplant: Bei einem Zuständigkeitswechsel (Stichwort E-Akte) soll die Förderakte von einer anderen zuständigen Stelle (z.B. Studentenwerk in einem anderen Bundesland) übernommen werden können

Damit die Digitalisierung der BAföG-Antragstellung und damit zusammenhängender Leistungen in Zukunft noch nutzerfreundlicher wird!