Vor dem Hintergrund der Ausbreitung des Coronavirus auch in Europa und Deutschland fasst das Studentenwerk für die Studierenden in seinem Einzugsgebiet die aktuell wichtigsten Inhalte zusammen und zeigt Handlungsempfehlungen für den Alltag auf. Hier erfahrt Ihr alles Wichtige zum Umgang mit dem neuartigen Coronavirus und den Maßnahmen des Studentenwerks.

Vor dem Hintergrund der Ausbreitung des Coronavirus auch in Europa und Deutschland fasst das Studentenwerk für die Studierenden in seinem Einzugsgebiet die aktuell wichtigsten Inhalte zusammen und zeigt Handlungsempfehlungen für den Alltag auf. Hier erfahrt Ihr alles Wichtige zum Umgang mit dem neuartigen Coronavirus und den Maßnahmen des Studentenwerks.

Update: 25.03.2020 | Semesterticket Regensburg: Gültigkeit des RVV-Semestertickets vorerst auf das SoSe 20 verlängert

Durch Einschränkungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus ist es Studierenden der Universität Regensburg sowie der OTH Regensburg nicht möglich, die erforderliche Validierung der Studierendenausweise auf das Sommersemester 2020 durchzuführen. Zudem können ggf. neue Studierendenausweise (z.B. für Erstsemester) nicht zur Verfügung gestellt werden. Aus diesem Grund gelten bis auf Weiteres (längstens jedoch bis zum 30. April 2020) folgende Regelungen:

  • Studierendenausweise mit Gültigkeit für das Wintersemester 2019/2020 können auch im Sommersemester 2020 als Semester-Ticket genutzt werden.
  • Studierende ohne Studierendenausweis können die gültige Immatrikulationsbescheinigung (Sommersemester 2020) in Papierform als Semester-Ticket nutzen.

Für beide Varianten ist wie bisher ein amtlicher Lichtbildausweis bei der Fahrt mitzuführen.
Mehr Infos: https://www.rvv.de/semester-ticket-uni-oth

Update: 20.03.2020 | Schließung der Mensen und Cafeterien bis voraussichtlich 20.04.2020

Zur Eindämmung einer weiteren Ausbreitung des neuartigen Coronavirus schließt das Studentenwerk ab Montag, den 23.03.2020 alle gastronomischen Einrichtungen, sprich alle Mensen und Cafeterien an der Universität Regensburg, OTH Regensburg, Universität Passau, Hochschule Landshut, TH Deggendorf einschließlich European Campus Rottal-Inn und TUM Campus Straubing.

Grund dafür ist die erhöhte Ansteckungsgefahr durch das SARS-CoV-2-Virus („Corona-Virus“). Es handelt sich hierbei um eine Vorsichtsmaßnahme zu Eurem sowie zum Schutz aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Bitte bleibt zuhause und passt auf Euch auf!

Ankündigungen über die Wiedereröffnung der Mensen und Cafeterien werden frühestmöglich an dieser Stelle veröffentlicht.

Update: 19.03.2020 | BAföG-Zahlungen sind sicher

Die Verschiebung des Vorlesungsbeginns wirkt sich nicht auf die BAföG-Zahlungen aus. Das erklärte jüngst das Bundesministerium für Bildung und Forschung. Das bedeuteut: Bei rechtzeitiger Abgabe der BAföG-Anträge erhaltet Ihr weiterhin Eure BAföG-Zahlungen. Erstsemester erhalten ihr BAföG so, als ob die Präsenzvorlesungen zum ursprünglich vorgesehenen Semesterstart begonnen hätten.

Update: 18.03.2020 | Betretungsverbot von Hochschulen für Personen aus Risikogebieten

Aufgrund der steigenden Zahl von Corona-Neuinfektionen hat das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege im Einvernehmen mit dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst am 17.03.2020 folgende Allgemeinverfügung für Hochschulen erlassen:

  1. Personen, die sich in einem Gebiet aufgehalten haben, das vom Robert Koch-Institut (RKI) im Zeitpunkt des Aufenthalts als Risikogebiet ausgewiesen war oder innerhalb von 14 Tagen danach als solches ausgewiesen worden ist, dürfen innerhalb eines Zeitraums von 14 Tagen nach Verlassen dieses Gebiets Hochschulen in Bayern nicht betreten.
  2. Diese Allgemeinverfügung tritt am 18. März 2020 in Kraft und mit Ablauf des 19. April 2020 außer Kraft..

Das bedeutet: Für die o.a. Personen besteht ein Betretungsverbot für Gelände und Gebäude der Hochschulen in Bayern. Diese Maßnahme gilt unabhängig davon, ob Krankheitsanzeichen auftreten oder nicht.

Nicht aktuell: Update: 17.03.2020 | Teilöffnung der Verpflegungsbetriebe auf dem Campus ab 18.03.2020

Die Bayerische Staatsregierung hat am 16.03.2020 eine Allgemeinverfügung für Veranstaltungsverbote und Betriebsuntersagungen anlässlich der Corona-Pandemie erlassen. Darin heißt es unter anderem:

"Untersagt werden Gastronomiebetriebe jeder Art. Ausgenommen hiervon sind in der Zeit von 6.00 bis 15.00 Uhr Betriebskantinen sowie Speiselokale und Betriebe, in denen überwiegend Speisen zum Verzehr an Ort und Stelle abgegeben werden. Ausgenommen ist zudem die Abgabe von Speisen zum Mitnehmen bzw. die Auslieferung: dies ist jederzeit zulässig. Es muss sichergestellt sein, dass der Abstand zwischen den Gästen mindestens 1,5 Meter beträgt und dass sich in den Räumen nicht mehr als 30 Personen aufhalten."

Das Studentenwerk hält sich an diese Bekanntmachung und setzt daher ab Mittwoch, den 18.03.2020 folgende Maßnahmen in seinen Verpflegungseinrichtungen um:

  • Die Mensen bleiben bis auf Weiteres geschlossen
  • Die Mensateria Straubing wird nur während der Zeit der Essensausgabe - Mo-Fr von 11.00 bis 13.30 Uhr - geöffnet und bietet ein begrenztes Speisenangebot an. Stühle werden aus dem Sitzbereich entfernt und auf maximal 30 begrenzt.
  • Zur Einhaltung des Mindestabstands von 1,50 Metern bringen wir Infoschilder an. Zu Eurem Schutze und zum Schutze des Ausgabepersonals: Bitte haltet ausreichend Abstand!
  • Um eine maximale Gästezahl von 30 Personen sicherzustellen werden einerseits die Sitzbereiche gesperrt. Bitte genießt Eure Speisen und Waren ausschließlich to-go! Andererseits werden zur Entzerrung des Besucherstroms weitere gastronomische Einrichtungen geöffnet:
    Universität Regensburg: Cafeteria Chemie, Pizzawerk in der Cafeteria Milchbar (Mensa-Gebäude)
  • Ebenfalls zur Entzerrung des Besucherstroms werden die Öffnungszeiten der Cafeterien verlängert. Die aktuellen Öffnungszeiten könnt Ihr den einzelnen Cafeterien unter https://www.stwno.de/de/gastronomie/cafeterien entnehmen.

Teilweise nicht aktuell: Update: 13.03.2020 | Präventionsmaßnahmen des Studentenwerks zur Eindämmung des Coronavirus

Als Beitrag zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus treten in den einzelnen Betreuungsbereichen des Studentenwerks ab Montag, den 16.03.2020 und bis auf Weiteres folgende Präventionsmaßnahmen in Kraft:

1. Hochschulgastronomie

  • Alle Mensen des Studentenwerks in Regensburg, Passau, Landshut, Deggendorf, Straubing und Pfarrkirchen bleiben ab 16.03.2020 bis auf Weiteres geschlossen.
  • Folgende Cafeterien des Studentenwerks bleiben ab 16.03.2020 bis auf Weiteres geschlossen: 
    Universität Regensburg: Cafeteria Chemie, Cafeteria Milchbar (Mensa-Gebäude), Cafeteria Sport, café zentral
    OTH Regensburg: Cafeteria Prüfening, Cafeteria Maschinenbau
    TH Deggendorf: Cafeteria im K-Gebäude, Mensateria Glashaus
    Universität Passau: Cafeteria Audimax, Cafeteria Mensagebäude, Cafébar im WiWi-Gebäude
  • Die folgenden Cafeterien bleiben mit begrenzten Öffnungszeiten in dieser Zeit geöffnet:
    Universität Regensburg: Cafeteria PT, Cafeteria Sammelgebäude
    OTH Regensburg: Cafeteria Seybothstraße
    TH Deggendorf: Cafeteria im Mensagebäude
    Hochschule Landshut: Cafeteria im Zentralen Hörsaalgebäude (Gebäude G)
    Universität Passau: Cafeteria Nikolakloster
  • Die Mensacardbüros und Info-Punkte des Studentenwerks sind für den Parteiverkehr geschlossen. Bei Fragen erreicht Ihr Eure Ansprechpartner weiterhin per Telefon oder E-Mail: https://www.stwno.de/de/gastronomie/mensa-campuscard

Weitere Informationen: https://www.stwno.de/de/home/news/gastronomie/2199-schliessung-oder-einschraenkung-von-mensen-und-cafeterien

2. Wohnen und Wohnanlagen

Der Parteiverkehr ist eingestellt. Sprechzeiten fallen aus. Eine persönliche Vorsprache bei den MitarbeiterInnen des Fachbereichs Studentisches Wohnen ist daher bis auf Weiteres nicht mehr möglich. Für die Dokumentenabgabe nutzt Ihr bitte die entsprechenden Briefkästen des Studentenwerks.

Bitte wählt alternative Wege der Kontaktaufnahme, z.B. per Telefon oder E-Mail. Die Kontaktangaben Eurer Ansprechpartner stehen auf dieser Seite: https://www.stwno.de/de/wohnen/kontakt-5

Die Gemeinschaftsräume in den Wohnanlagen werden geschlossen. Bereits geplante bzw. angekündigte Veranstaltungen der TutorInnen entfallen bis auf Weiteres.

Private Zusammenkünfte in den Gemeinschaftsküchen sind ausnahmslos zu unterlassen!

Solltet Ihr Verdacht auf eine Ansteckung haben, bleibt in Euren Zimmern und kontaktiert umgehend Euren Hausarzt oder den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117. Folgt den Anweisungen und kontaktiert gegebenfalls auch noch das für Euch zuständige Gesundheitsamt: https://tools.rki.de/PLZTool/. Weitere Infos findet Ihr hier.

3. Kulturförderung

Alle kulturellen Veranstaltungen in den Räumlichkeiten des Studentenwerks sind bis auf Weiteres abgesagt.

Betroffen sind alle Veranstaltungen des Studentenwerks, studentischer Kulturensembles sowie Gastspiele in folgenden Räumlichkeiten:

Die Musikübungs- und Proberäume sind ebenfalls bis auf Weiteres geschlossen.

Weitere Informationen: https://www.stwno.de/de/home/news/kultur/2200-ab-16-03-2020-ausfall-aller-kulturveranstaltungen

4. Sozialberatung

Der Parteiverkehr ist eingestellt. Sprechzeiten fallen aus. Eine persönliche Vorsprache bei den MitarbeiterInnen der Sozialberatung ist daher bis auf Weiteres nicht mehr möglich.

Bitte wählt alternative Wege der Kontaktaufnahme, z.B. per Telefon oder E-Mail. Eine Sozialberatung erfahrt Ihr auch weiterhin im virtuellen Sprechzimmer.

Wie funktioniert das „Virtuelle Sprechzimmer“?

Über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! könnt Ihr einen Termin im „Virtuellen Sprechzimmer“ anfragen. Die Sozialberatung wird sich anschließend mit allen Informationen bei Euch melden, sodass Ihr auch in der Ferne eine Beratung erfahren könnt – kostenlos, vertraulich und unbürokratisch.

5. Amt für Ausbildungsförderung | BAföG

Der Parteiverkehr ist eingestellt. Sprechzeiten fallen aus. Eine persönliche Vorsprache bei den MitarbeiterInnen des Amtes für Ausbildungsförderung ist daher bis auf Weiteres nicht mehr möglich. Auch die BAföG-Beratung im Studentenhaus an der Universität Regensburg ist für den Parteiverkehr geschlossen.

Für die Dokumentenabgabe nutzt Ihr bitte den Postweg oder die entsprechenden Briefkästen des Studentenwerks.

Bitte wählt alternative Wege der Kontaktaufnahme, z.B. per Telefon oder E-Mail. Die Kontaktangaben Eurer Ansprechpartner stehen auf dieser Seite: https://www.stwno.de/de/finanzierung/kontakt

6. Info-Punkte

Der Parteiverkehr ist eingestellt. Eine persönliche Vorsprache ist daher bis auf Weiteres nicht mehr möglich und die Info-Punkte sind für den Besuch vor Ort gesperrt.

Bitte wählt alternative Wege der Kontaktaufnahme, z.B. per Telefon oder E-Mail. Die Kontaktangaben Eurer Ansprechpartner stehen auf dieser Seite: https://www.stwno.de/de/info-punkt

Basisinformation zum neuartigen Coronavirus - FAQ | Stand: 18.03.2020

Ganz wichtig: Bitte haltet euch an die allgemeinen Hygienemaßnahmen des Robert-Koch-Instituts, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen.

Im Folgenden geben wir Euch Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Thema Coronavirus. FAQ und weitere Hinweise zum Infektionsschutz findet Ihr auch auf der Youtube-Seite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA): https://www.youtube.com/channel/UCdbDIUyaDXemK4pfV6fqdcQ

Was sind Coronaviren?

Coronaviren können sowohl Menschen als auch verschiedene Tiere infizieren, darunter Vögel und Säugetiere. Coronaviren verursachen in Menschen Krankheiten, von gewöhnlichen Erkältungen bis hin zu gefährlichen oder sogar potenziell tödlich verlaufenden Krankheiten wie dem Middle East Respiratory Syndrome (MERS) oder dem Severe Acute Respiratory Syndrome (SARS).

Welche Länder/Regionen sind von Erkrankungen mit dem neuartigen Coronavirus betroffen?

Aktuelle Fallzahlen, betroffene Länder und Informationen zu Risikogebieten sind unter www.rki.de/covid-19-risikogebiete und www.rki.de/covid-19-fallzahlen zu finden. In Deutschland sind inzwischen Fälle in allen Bundesländern aufgetreten. (Stand: 18.03.2020).

Welche Risikobewertung zur Ausbreitung des Coronavirus liegt aktuell für Deutschland vor?

Die aktuelle Einschätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) zur Lage in Deutschland findet Ihr unter www.rki.de/covid-19-risikobewertung.

Auszug: Es handelt sich weltweit und in Deutschland um eine sehr dynamische und ernst zu nehmende Situation. Bei einem Teil der Fälle sind die Krankheitsverläufe schwer, auch tödliche Krankheitsverläufe kommen vor. Die Zahl der Fälle in Deutschland steigt weiter an.

Die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland wird derzeit insgesamt als hoch eingeschätzt. Diese Gefährdung variiert aber von Region zu Region.

Was bedeutet es für Deutschland, wenn sich das Coronavirus SARS-CoV-2 hierzulande zunehmend ausbreitet?

Es ist offen, wie viele Menschen sich insgesamt in Deutschland mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infizieren werden. Schätzungen gehen von bis zu 70 % der Bevölkerung aus, es ist allerdings unklar, über welchen Zeitraum dies geschehen wird. Grundlage dieser Schätzungen ist die so genannte Basisreproduktionszahl von COVID-19. Sie beträgt  2-3. Das bedeutet, dass eine ansteckende Person 2 bis 3 weitere Personen ansteckt. Wenn sich nun ein solcher Erreger in einer homogenen Bevölkerung ohne jegliche Gegenmaßnahmen ausbreitet, dann würde die Ausbreitung erst dann aufhören, wenn von 50 % bis zu 70 % einer als vollkommen empfänglich angenommenen Bevölkerung nicht mehr empfänglich ist, d.h. sich angesteckt hat und dann immun geworden ist.

Die Auswirkungen für Deutschland lassen sich nicht vorhersagen: Es könnte schwerer als bei einer schweren Grippewelle werden, das Geschehen könnte aber auch milder verlaufen, das ist nicht vorhersehbar.

Was ist über die Ursache dieses Ausbruchs bekannt?

Man nimmt an, dass SARS-CoV-2 von Fledermäusen stammt. Zwischenwirte wurden jedoch noch nicht identifiziert. Derzeit wird davon ausgegangen, dass sich die ersten Patienten Anfang Dezember auf einem Markt in Wuhan in der Provinz Hubei, China, angesteckt haben.

Wie wird das neuartige Coronavirus übertragen?

Das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Der Hauptübertragungsweg ist die Tröpfcheninfektion. Dies kann direkt von Mensch zu Mensch über die Schleimhäute der Atemwege geschehen oder auch indirekt über Hände, die dann mit Mund- oder Nasenschleimhaut sowie der Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden. Es wurden auch Fälle bekannt, in denen sich Personen bei Betroffenen angesteckt haben, die nur leichte oder unspezifische Symptome gezeigt hatten. Das neuartige Coronavirus verursacht in erster Linie Erkrankungen der Atemwege. Es ist davon auszugehen, dass die Übertragung primär über Sekrete der Atemwege erfolgt.

Wie lange dauert die Inkubationszeit?

Derzeit wird davon ausgegangen, dass die Inkubationszeit von ein bis zu 14 Tage dauern kann. Im Durchschnitt beträgt die Inkubationszeit fünf bis sechs Tage.

Welche Symptome werden durch das neuartige Coronavirus ausgelöst?

Eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus zu Symptomen wie Fieber, trockenem Husten, Schnupfen und Abgeschlagenheit führen, auch über Atemprobleme, Kurzatmigkeit, Halskratzen, Kopf-, Glieder- und Muskelschmerzen und Schüttelfrost wurde berichtet. Einige Betroffene leiden an Übelkeit und Durchfall.

Die Krankheitsverläufe variieren stark, von symptomlosen Verläufen bis hin zu schweren Pneumonien mit Lungenversagen und Tod.

Wie kann man sich vor einer Ansteckung schützen?

Wie bei Influenza und anderen akuten Atemwegsinfektionen schützen Husten- und Nies-Etikette, gute Händehygiene sowie Abstand zu Erkrankten (ca. 1 bis 2 Meter) vor einer Übertragung. Auch aufs Händeschütteln sollte verzichtet werden. Generell sollten Menschen, die an einer Atemwegserkrankung leiden, nach Möglichkeit zu Hause bleiben. Fasst Euch möglichst wenig ins Gesicht, um etwaige Krankheitserreger nicht über die Schleimhäute von Augen, Nase oder Mund aufzunehmen

Wer ist bedonders gefährdet (sog. Risikogruppen)?

Obwohl schwere Verläufe auch bei Personen ohne Vorerkrankung auftreten können, haben die folgenden Personengruppen ein erhöhtes Risiko für schwere Verläufe:

  • ältere Personen (mit stetig steigendem Risiko für schweren Verlauf ab etwa 50 bis 60 Jahren)
  • Raucher

Personen mit bestimmten Vorerkrankungen:

  • des Herzens (z. B. koronare Herzerkrankung)
  • der Lunge (z. B. Asthma, chronische Bronchitis)
  • Patienten mit chronischen Lebererkrankungen)
  • Patienten mit Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
  • Patienten mit einer Krebserkrankung
  • Patienten mit geschwächtem Immunsystem (z. B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht oder durch Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr schwächen, wie z. B. Cortison).

Weitere Informationen und Hilfestellungen für Personen mit einem höheren Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf finden Sie unter www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogruppen.html.

Kann man sich gegen COVID-19 impfen lassen?

Momentan steht kein Impfstoff zur Verfügung, der vor einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus  schützt. Weltweit wird intensiv an solchen Impfstoffen gearbeitet. Wann ein Impfstoff zum Schutz vor COVID-19 verfügbar sein wird, ist derzeit noch nicht zu sagen.

Wann muss man in Quarantäne?

Wenn ein hohes Risiko besteht, dass man sich angesteckt hat:

  • wenn man innerhalb der letzten zwei Wochen engen Kontakt zu einem Erkrankten mit einer laborbestätigten COVID-19-Diagnose hatte. Ein wirklich enger Kontakt bedeutet entweder, dass man mindestens 15 Minuten mit dem Erkrankten gesprochen hat bzw. angehustet oder angeniest worden ist, während dieser ansteckend gewesen ist.
  • immer, wenn das Gesundheitsamt dies anordnet.

Wer Kontakt zu einer Person in der Familie, im Freundes- oder Bekanntenkreis hatte, die wiederum Kontakt zu einem im Labor bestätigten COVID-19-Patienten hatte, aber völlig gesund ist, muss nicht in Quarantäne. In diesem Fall ist man keine Kontaktperson, hat kein erhöhtes Risiko für eine COVID-19-Erkrankung und kann auch niemanden anstecken. Im Fall von Krankheitszeichen einer Atemwegserkrankung sollte man sich jedoch testen lassen.

Was sollte ich tun, wenn ich vor kurzem in einem Ort war, der jetzt unter Quarantäne steht?

Um die Weiterverbreitung des neuartigen Coronavirus bestmöglich zu verhindern, ordnen Behörden verschiedener betroffener Staaten an, dass Hotels, Schiffe, Orte, aber auch ganze Regionen für einen gewissen Zeitraum unter Quarantäne gestellt werden. Dies muss kein Anzeichen dafür sein, dass es dort zu Übertragungen gekommen ist. Oftmals handelt es sich um eine Vorsichtsmaßnahme, die nach Ausschluss eines Verdachts schnell wieder aufgehoben wird.

Wer davon erfährt, dass ein Ort, an dem er oder sie sich kürzlich aufgehalten hat, unter Quarantäne gestellt wurde, sollte sich zunächst über die Medien (z. B. aktuelle regionale Tageszeitung, lokale Radiosender) informieren, aus welchem Grund und für wie lange die Quarantäne verhängt wurde. Oft besteht kein Grund zur Sorge, z. B., wenn der oder die Erkrankte erst angereist ist, nachdem man selbst schon abgereist war, oder der eigene Aufenthalt schon 14 Tage oder länger her ist, ohne dass man Krankheitszeichen entwickelt hat. Wenn weiterhin die Sorge besteht, dass eine Ansteckung stattgefunden haben könnte, kann man sich an das zuständige Gesundheitsamt wenden. Dieses kann das individuelle Risiko weiter eingrenzen und ggf. Vorsichtsmaßnahmen empfehlen. Personen, die unter Krankheitszeichen leiden, sollten zunächst eine Ärztin oder einen Arzt telefonisch kontaktieren. Weisen Sie in dem Gespräch auf Ihren Aufenthalt an dem unter Quarantäne stehenden Ort hin und besprechen Sie das weitere Vorgehen, bevor Sie sich in eine Arztpraxis begeben. Eine weitere Abklärung kann - je nach Schwere der Krankheitszeichen - auch ohne Aufnahme in ein Krankenhaus erfolgen.

Soll man bei einer Atemwegserkrankung einen Test veranlassen, auch wenn es nur leichte Symptome sind (Husten, Niesen, Halsschmerzen etc.)?

Ja, wenn:

  • man in den letzten zwei Wochen Kontakt hatte zu einem Erkrankten, bei dem im Labor eine COVID-19 Diagnose gestellt wurde
  • man in einem Gebiet war, in dem es bereits zu vielen COVID-19 Erkrankungen gekommen ist
  • eine Vorerkrankung besteht oder die Atemwegserkrankung schlimmer wird (Atemnot, hohes Fieber ect.)
  • wenn man bei der Arbeit oder ehrenamtlichen Tätigkeit mit Menschen in Kontakt kommt, die ein hohes Risiko für schwere Erkrankungen haben (z.B. im Krankenhaus oder der Altenpflege)

Schon bevor das Testergebnis vorliegt, sollte man sich selbst isolieren, d.h. zuhause bleiben, alle engen Kontakte unter 2 Metern meiden, gute Händehygiene einhalten und bei Kontakt zu anderen (falls vorhanden) einen Mund-Nasenschutz tragen.

Ist ein Test bei Personen ohne jedes Krankheitszeichen sinnvoll?

Eine Labordiagnose sollte nur bei Krankheitszeichen durchgeführt werden zur Klärung der Ursache. Wenn man gesund ist, sagt ein Test auf COVID-19 nichts darüber aus, ob man krank werden kann. Zudem würden damit die Testkapazitäten unnötig belastet.

Wann ist eine Laboruntersuchung notwendig?

Das RKI hat eine Falldefinition und ein Flussschema erstellt, die umfangreiche Hilfestellung geben, bei welchen Patienten eine Laboruntersuchung auf das neuartige Coronavirus durchgeführt werden sollte.

Eine Laboruntersuchung auf SARS-CoV-2 ist dann angezeigt, wenn es sich bei den Betroffenen um begründete COVID-19-Verdachtsfälle handelt, d.h. sie Krankheitszeichen haben und innerhalb der letzten 14 Tage Kontakt zu einem bestätigten COVID-19-Fall hatten und/oder sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet/einem besonders betroffenen Gebiet in Deutschland aufgehalten haben. Darüber hinaus sollte ein Test auch bei Patienten in Erwägung gezogen werden, die Krankheitszeichen haben und sich in den letzten 14 Tagen in Regionen aufgehalten haben, in denen COVID-19-Fälle vorkommen, die aber noch nicht als Risikogebiete/besonders betroffene Gebiete gelten, sowie generell bei Patienten mit Hinweis auf eine virale Pneumonie ohne Alternativdiagnose.

Ich kann meinen Studierendenausweis nicht für das Sommersemester 2020 validieren. Weche Auswirkung hat das auf mein RVV-Semesterticket (Regensburg)?

Durch Einschränkungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus ist es Studierenden der Universität Regensburg sowie der OTH Regensburg nicht möglich, die erforderliche Validierung der Studierendenausweise auf das Sommersemester 2020 durchzuführen. Zudem können ggf. neue Studierendenausweise (z.B. für Erstsemester) nicht zur Verfügung gestellt werden. Aus diesem Grund gelten bis auf Weiteres (längstens jedoch bis zum 30. April 2020) folgende Regelungen:

  • Studierendenausweise mit Gültigkeit für das Wintersemester 2019/2020 können auch im Sommersemester 2020 als Semester-Ticket genutzt werden.
  • Studierende ohne Studierendenausweis können die gültige Immatrikulationsbescheinigung (Sommersemester 2020) in Papierform als Semester-Ticket nutzen.

Für beide Varianten ist wie bisher ein amtlicher Lichtbildausweis bei der Fahrt mitzuführen.
Mehr Infos: https://www.rvv.de/semester-ticket-uni-oth

Warum stellt das Studentenwerk den Parteiverkehr ein?

Um der weiteren Ausbreitung des neuartigen Coronavirus möglichst konsequent entgegenzutreten, stellt das Studentenwerk ab 16.03.2020 bis auf Weiteres den persönlichen Parteiverkehr in seinen Einrichtungen des Amts für Ausbildungsförderung, der Kulturförderung, der Sozialberatung, des Studentischen Wohnen und der Info-Punkte ein. Eure AnsprechpartnerInnen sind während der gewohnten Sprechzeiten per Telefon und E-Mail erreichbar und bearbeiten Eure Anliegen so schnell wie möglich. Die Kontaktangaben findet Ihr hier oder auf den entsprechenden Kontaktseiten der Fachbereiche.

Ich muss ein wichtiges Dokument abgeben und der Parteiverkehr ist eingestellt. Was soll ich nun tun?

Anträge und Dokumente mit Abgabefrist, wie z.B. BAföG-Anträge oder Mietverträge, sendet Ihr bitte per Postweg an die entsprechenden Ansprechpartner - die Kontaktadressen findet Ihr auf den jeweiligen Kontaktseiten der Fachbereiche auf www.stwno.de. Alternativ könnt Ihr die vorhandenen Briefkäste des Studentenwerks auf dem Campus nutzen. Diese werden täglich geleert.

Finden aktuell noch Kulturveranstaltungen statt?

Sämtliche Kulturveranstaltungen wie auch die Nutzung der Musik- und Proberäume sind ab 16.03.2020 bis auf Weiteres eingestellt. Aktuell können wir keine Prognose zur Wiederaufnahme des Kulturbetriebs wagen. Haben Sie Geduld und passen Sie auf sich auf.

Warum schließt das Studentenwerk alle Mensen und Cafeterien?

Das Studentenwerk schließt ab 16.03.2020 alle Mensen an den Hochschulen in seinem Zuständigkeitsbereich. Ab 23.03.2020 werden zusätzlich alle Cafeterien geschlossen. Diese Maßnahme dient zur Eindämmung einer weiteren Verbreitung des neuartigen Coronavirus. Das Studentenwerk möchte verhindern, dass sich aufgrund der aktuellen Lage Menschenansammlungen in seinen Räumlichkeiten bilden. Daher wird zu Eurem Schutz und zum Schutz unserer Mitarbeiter die Personenkapazität in Mensa und Cafeterie nicht nur eingeschränkt - z.B. durch Absperrungen oder Reduzierung des vorhandenen Mobiliars - sondern mit der Schließung auf Null gesetzt.

Was soll ich tun, wenn ich fürchte, mich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert zu haben?

  • Personen, die (unabhängig von einer Reise) einen persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der das neuartige Coronavirus im Labor nachgewiesen wurde, sollten sich unverzüglich und unabhängig von Symptomen an ihr zuständiges Gesundheitsamt wenden. Das zuständige Gesundheitsamt kann hier ermittelt werden.
  • Personen, die sich in einem vom Robert Koch-Institut ausgewiesenen Risikogebiet aufgehalten haben, sollten – unabhängig von Symptomen – unnötige Kontakte vermeiden und nach Möglichkeit zu Hause bleiben. Beim Auftreten von akuten Symptomen der Atemwege sollten sie die Husten- und Niesetikette sowie eine gute Händehygiene beachten und, nach telefonischer Voranmeldung mit Hinweis auf die Reise, einen Arzt aufsuchen.
  • Für Reisende aus Regionen, in denen Fälle des neuartigen Coronavirus vorkommen, die aber keine Risikogebiete sind, gilt: Wenn Sie innerhalb von 14 Tagen nach Rückreise Fieber, Husten oder Atemnot entwickeln, sollten Sie - nach telefonischer Anmeldung und mit Hinweis auf die Reise – einen Arzt aufsuchen. Zudem sollten sie unnötige Kontakte vermeiden, nach Möglichkeit zu Hause bleiben, die Husten- und Niesetikette sowie eine gute Händehygiene beachten.

Welche Behandlungsmöglichkeiten stehen für das neuartige Coronavirus zur Verfügung?

Nicht alle Erkrankungen nach Infektion mit dem neuartigen Coronavirus verlaufen schwer. Bei den in Deutschland bekannt gewordenen Fällen standen meist Erkältungssymptome im Vordergrund. Eine spezifische, gegen das neuartige Coronavirus gerichtete Therapie steht derzeit nicht zur Verfügung.

In der vorlesungsfreien Zeit habe ich eine Urlaubsreise geplant. Wo erfahre ich, ob eine Reise in ein betroffenes Land noch sicher ist?

Gesundheitsempfehlungen bei Auslandsreisen werden vom Auswärtigen Amt (AA) gegeben. Aktuelle Informationen zu der Sicherheitssituation sind auf den Länderseiten des AA im Internet einzusehen.

Wer muss informiert werden, wenn der Verdacht auf eine Erkrankung mit dem neuartigen Coronavirus besteht bzw. eine Erkrankung nachgewiesen wurde?

Die Ärztin oder der Arzt, der bei einem Patienten den Verdacht auf eine Erkrankung mit dem neuartigen Coronavirus stellt, muss dies dem Gesundheitsamt melden. Auch das Labor, das das neuartige Coronavirus bei einem Menschen nachweist, muss dies dem Gesundheitsamt melden. Die Meldung muss unverzüglich erfolgen und dem Gesundheitsamt spätestens innerhalb von 24 Stunden vorliegen. Dabei müssen auch Name, Adresse und Kontaktdaten der betroffenen Person dem Gesundheitsamt gemeldet werden, damit das Gesundheitsamt die Person kontaktieren kann und die notwendigen Maßnahmen (z.B. Isolierung des Patienten, Ermittlung von Kontaktpersonen) einleiten kann.

Wo finde ich weitere Informationen?

Das Robert-Koch-Institut, die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, das Auswärtige Amt, das Bundesgesundheitsministerium, der DAAD und das Bundesinstitut für Risikobewertung stellen unter diesen Links weitere Informationen zur Verfügung:

Wo erfahre ich, wie es mit meinen Prüfungen weitergeht oder ob ich noch in der Bibliothek lernen kann?

Informationen zum Umgang der Universitäten und Hochschulen mit dem neuartigen Coronavirus finden Sie auf folgenden Seiten: