Das Studierendenwerk Niederbayern/Oberpfalz (STWNO) bedankt sich herzlich bei der OTH Regensburg für den Verzicht auf Zahlungen von Mietnebenkosten für die Mensa und Cafeterien am Campus. Hintergrund ist, dass die staatlichen Hochschulen in Bayern nach der Bayerischen Haushaltsordnung grundsätzlich berechtigt sind, auf diese Einnahmen zu verzichten. Die abschließende Entscheidung liegt dabei aber immer bei der jeweiligen Hochschule. Dieser Schritt ist weit mehr als eine finanzielle Entlastung des Studierendenwerks: Er zeigt, dass die OTH Regensburg die Verpflegung ihrer Studierenden ernst nimmt — und er leistet einen wichtigen Beitrag dafür, ein dauerhaftes gastronomisches Angebot am Campus zu sichern.
Warum der Verzicht von Mietnebenkosten für das Studierendenwerk so wichtig ist
- Langfristige Finanzierung der Hochschulgastronomie: Die Gastronomie auf dem Campus ist nicht einfach ein „nice to have“. Sie braucht stabile und verlässliche Rahmenbedingungen, um dauerhaft gute, preiswerte und gesunde Mahlzeiten anbieten zu können. Der Verzicht auf Mietnebenkosten entlastet das Studierendenwerk finanziell und schafft Planungssicherheit — gerade in Zeiten hoher Kosten für Personal, Energie und Lebensmittel.
- Ein starkes Signal der Hochschule: Mit dieser Entscheidung sendet die OTH Regensburg ein klares Signal: Die Verpflegung der eingeschriebenen Studierenden ist Teil der sozialen Fürsorge und der Hochschulverantwortung. Das stärkt das Vertrauen der Studierenden in ihre Hochschule und zeigt, dass in einem Studium nicht nur Lehre und Forschung entscheidend sind.
Zusammenwirken zwischen Hochschulen und Studierendenwerken für eine starke soziale Infrastruktur
Die enge Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Studierendenwerken ist zentral: Hochschulen verantworten Lehre und Forschung, Studierendenwerke die soziale Infrastruktur rund ums Studium. Jeder Bereich ist für sich wichtig. Und sie ergänzen sich gegenseitig.
Eine gute soziale Infrastruktur garantiert, dass Studierende unter normalen wirtschaftlichen Bedingungen studieren können — unabhängig von der finanziellen Situation ihrer Familien. Dazu gehören bezahlbare Wohnungen, verlässliche Studienfinanzierung, niedrigschwellige Beratungsangebote, Kinderbetreuung, kulturelle Teilhabe und eine verlässliche und gesunde Verpflegung am Campus.
Gerade in Krisenzeiten — etwa durch Inflation, Energiekrise oder pandemiebedingte Einschränkungen — zeigt sich, wie wichtig diese Infrastruktur ist. In diesem Sinne ist der Verzicht der OTH Regensburg auf Mietnebenkosten ein Baustein, der dazu beiträgt, die soziale Infrastruktur am Campus zu stärken. Diese braucht weit mehr als moderne Hörsäle und gut ausgestattete Labore. Der Campus der Zukunft muss sozial, nachhaltig und lebenswert sein.
Das STWNO freut sich sehr, dass die OTH Regensburg mit ihrem Verzicht auf Mietnebenkosten diesen Weg mitgeht. Gemeinsam möchten wir weiterhin dafür sorgen, dass der Campus mehr ist als ein Ort des Lernens — sondern ein Lebensraum für „unsere“ Studierende.




