Internationaler Blog

Hallo zusammen,

Wie geht es euch? Die Kälte eines Winters in Deutschland ist nicht sehr angenehm. Ich habe den Eindruck, in einem Riesenkühlschrank zu leben. Im Winter in Regensburg ist man sogar in seinem Zimmer nicht vor kalter Luft sicher…

Ich stecke tief in der Vorbereitung meiner Projekte und habe erst einen kreolischen Kochabend mithilfe der internationalen Tutorinnen des Studentenwerks organisiert. Der Kochabend fand am 09. Dezember in einem Raum der ESG Regensburg statt.

Als Vorspeise gab es leckere Bonbons Piments, die mit Limabohnen, Peperoni, Ingwer, Kurkuma und anderen Gewürzen zubereitet werden. Zum Hauptgang kochten wir Rougail Saucisse, das Lieblingsgericht der Kreolen. Den Eintopf aus Zwiebeln, Tomaten und Würsten bereiteten wir in kreolischem Flair zu, begleitet von rhythmischen Klängen von meiner Insel. Es war eine schöne Zeit mit einer guten Stimmung.

Winterzeit ist auch Zeit der Regensburger Weihnachtsmärkte. Es gibt besinnliche Weihnachtsmusik, die nicht nur schön klingt, sondern sich auch einfach mitsingen lässt. Der gemeinsame Gesang mit anderen anwesenden Leuten erwärmte mein Herz mit Freude! Meinen Körper erwärmte ich dann mit einem Glas Glühwein. So lecker!

Nach der Weihnachtspause geht es weiter mit neuen Aktionen. Auf dieser Seite halte ich Euch auf dem Laufenden. Bis dahin

Frohe Weihnachten! / Joyeux Noël !

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Hallo zusammen,

ich genieße weiterhin das Leben in Regensburg und habe mich total in diese Stadt verliebt.

Ich bereue es nicht, mich für den Freiwilligendienst im Studentenwerk entschieden zu haben und sitze gerade an der Vorbereitung von Veranstaltungen wie Kreolische Kochabende in den Wohnanlagen oder eine Mensawoche, in der Ihr leckere Gerichte aus La Réunion essen könnt. Beim Genuss der Rezepte werdet Ihr Euch wir auf meiner Insel fühlen!

Freizeitangebote für Studierende: Das Tutorenprogramm des Studentenwerks

Ich werde auch zusammen mit den Tutoren des Studentenwerks arbeiten. Die Tutoren begleiten Neuankömmlinge an den Hochschulen und unterstützen Studenten in den Wohnanlagen bei möglichen Problemen und offenen Fragen. Zum Beispiel haben sie mir erklärt, dass die Mülltrennung zu den deutschen Bräuchen zählt und, dass wir unsere Abfälle nicht wegwerfen sollten, ohne vorher an Mülltrennung zu denken. Es gibt in Deutschland diese Müllfaszination! Ich finde das gut.

Die Heizung in der Wohnanlage muss auch nicht hoch eingestellt werden, was für mich eine Herausforderung ist, weil ich sonst in meinem Zimmer friere! Die Tutoren organisieren auch regelmäßig Aktivitäten zur Freizeitgestaltung der Studenten. Ich habe sie während eines Start ups der Sozialberatung kennengelernt und sie sind alle megacool!

Allgemeiner Hochschulsport

Neben der Arbeit soll aber auch der Spaß nicht zu kurz kommen. Deshalb habe ich mich beim Allgemeinen Hochschulsport der Universität Regensburg eingeschrieben, um dort Badminton mit meinem Tutor zu spielen. Die Anmeldung ist für Studierende ganz einfach: Sie brauchen sich nur an den Terminals, die überall auf dem Campus verstreut sind, mit ihrer Studentenkarte anzumelden und den Semesterbeitrag zu zahlen. Dann steht ihnen ein umfangreiches Angebot an günstigen oder gar kostenlosen Sportkursen offen. Einige Kurse sind frei zugänglich. Für andere Kurse ist eine Anmeldung über die Website des Hochschulsports nötig. Die Qual der Wahl!


Hallo Leute,

ich heiße Wilson und bin 22 Jahre alt. Dieses Jahr werde ich meinen Deutsch-Französischen Freiwilligendienst im Hochschulbereich in einer der schönsten Städte Deutschlands absolvieren: Regensburg! Als Freiwilliger wird mein Ziel unter anderem darin bestehen, Kulturveranstaltungen für international Studierende zu organisieren und die internationalen Partnerschaften des Studentenwerks zu fördern.

Was ist der Deutsch-Französische Freiwilligendienst im Hochschulbereich?

Der Deutsch-Französische Freiwilligendienst im Hochschulbereich, der vom DFJW (Deutsch-Französisches Jugendwerk) veranstaltet wird, ermöglicht es jungen Deutschen und Franzosen zwischen 16 und 25 Jahren, im jeweiligen Partnerland entweder bei einer Universität oder in einem Studentenwerk praktische Erfahrungen zu sammeln. Der Freiwillige unterstützt Projekte der Einsatzstelle und führt auch selbstständig mit Hilfe eines/einer Tutors(in) eigene Projekte durch. Über meine Projekte halte ich Euch hier sowie auf Facebook und Instagram auf dem Laufenden.

Mein erster Eindruck von Regensburg

Regensburg ist eine Bus –und Fahrradstadt. Die Stadt zeichnet sich sowohl durch das sonnige Gemüt der Bewohner als auch die Einzigartigkeit ihrer Sehenswürdigkeiten und Orte aus, darunter die Steinerne Brücke, die Altstadt, die mit ihren zahlreichen Gassen verwirrend sein kann, oder die nahegelegene Walhalla in Donaustauf. Die Biergärten in Regensburg sind gemütlich und als Feinschmecker kann ich Euch sagen, dass das Essen hier sehr lecker ist! Auch in der Mensa ist das Essen gut.

Und die ersten Schwierigkeiten?

Als ich in Regensburg ankam, holte mich mein Tutor vom Bahnhof ab. Er half mir durch die anfänglichen Behördengänge mit denen man als Neu-Regensburger konfrontiert ist. Das hat mir das Leben enorm erleichtert. Wenn man in Deutschland ankommt, muss man sich im Bürgerbüro anmelden, was allen ausländischen Studierenden vielleicht nicht unbedingt klar ist. Hätte mein Tutor mich nicht daran erinnert, hätte ich es beinahe vergessen. Bürokratie gefällt niemandem, aber man kann sich auch nicht davor entziehen!

Meine Erwartungen

Ich bin auch nicht zum ersten Mal im Ausland, da ich bereits vor drei Jahren einen fünfmonatigen Aufenthalt in Göttingen im Rahmen meines Studiums verbracht hatte. Ich bin weltoffen und fühle mich mit Deutschland und seiner Kultur stark verbunden. Mein Team scheint offen zu sein und ist immer bereit, mich in meinen Aufgaben zu unterstützen. Auf jeden Fall werde ich in den kommenden Monaten unvergessliche Erfahrungen in dieser Traumstadt sammeln!

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