1. Das Studentenwerk fördert studentische Kulturprojekte in den Bereichen Theater, Musik, Tanz, Film und Bildende Kunst. Die Förderung ist eine freiwillige Leistung ohne Rechtsanspruch. Sie ist zweck- und projektgebunden.             
      Ziel dieser Förderung ist es, möglichst zahlreiche Studierende zu motivieren, kulturell aktiv zu werden, ihren Horizont in vielfältiger Weise zu erweitern und studienergänzende Erfahrungen zu gewinnen. An dieser Förderung sollen engagierte Studierende ohne Vorbedingungen und Vorerfahrungen teilhaben können. Sowohl die Initiierung kultureller Aktivitäten (z. B. Erstprojekte neuer Initiativen) als auch die Weiterentwicklung von Talenten muss im Sinne eines vielfältigen und sich ständig erneuernden studentischen Kulturlebens an der Hochschule möglich sein und bleiben.

    2. Hieraus folgt, dass das Theater als multifunktionaler Veranstaltungsraum mit Konzertdecke für die Aktivitäten aller interessierten Studierenden der Regensburger Hochschulen bereit steht.
      Grundsätzlich werden alle studentischen Aktivitäten nach den „Richtlinien für die finanzielle Förderung von Aufführungen im Theater an der Uni“ gefördert.
      Studentische Bühnenaktivitäten und universitäre Veranstaltungen haben Vorrang. Darüber hinaus kann das Theater auch für Veranstaltungen mit anderen Kulturträgern wie z. B. Stadt Regensburg, Alte Mälzerei zur Verfügung gestellt werden.
      Die Freiheit der inhaltlichen Gestaltung der Projekte sowie deren finanzielle Abwicklung obliegt den veranstaltenden Studierenden und Gruppen, die für sich selbst und für ihr Handeln die volle Verantwortung tragen.

    3. Soweit als möglich erfolgt die verbindliche und abschließende Aufstellung des Spielplans in einer Besprechung, zu der alle beim Studentenwerk angemeldeten Gruppen schriftlich eingeladen werden. In dieser Besprechung legen die Gruppen eigenverantwortlich und in Abstimmung mit dem Studentenwerk den Spielplan für ein Halbjahr fest.
      Drei bis vier Wochen vor dieser Besprechung erfolgt per Rundmail eine schriftliche Abfrage mit Fristsetzung nach den Wunschterminen aller angemeldeten Gruppen, die im Folgesemester das Theater für Veranstaltungen nutzen möchten. Alle Wunschtermine werden in einer Terminplan-Übersicht zusammengefasst und spätestens zwei Wochen vor der Planungssitzung erneut an die Gruppen versendet, so dass diese sich im Vorfeld untereinander und mit ihren Mitgliedern absprechen und Alternativ-Termine ins Auge fassen können.
      Nicht fristgerecht eingegangene Anmeldungen werden bei der Terminvergabe nachrangig berücksichtigt.
      Bei der halbjährlichen Aufstellung des Spielplans im Theater an der Uni stehen folgende Leitlinien im Vordergrund:

      • Chancengleichheit für alle studentischen Projekte,

      • Berücksichtigung projektbezogener Besonderheiten (z. B. bei Festivals mit langfristiger Organisation).

Ziel der Aufstellung des Spielplans ist es, in Abstimmung mit dem Studentenwerk für jedes angemeldete Projekt einen angemessenen Realisierungszeitraum zu finden. Voraussetzung dafür ist die Kooperationsbereitschaft aller Gruppen mit dem ernsthaften Willen, für alle studentischen Projekte Aufführungstermine zu ermöglichen.
Gruppen, die mit der Begleichung des Unkostenbeitrags mehr als 6 Monate im Rückstand sind, werden nachrangig berücksichtigt, d. h. erst dann, wenn für alle anderen Gruppen ein angemessener Realisierungszeitraum gefunden wurde. Das gilt entsprechend für neue Gruppen, die ihr Projekt beim Studentenwerk nicht rechtzeitig vorgestellt haben.

Soweit die gewünschten Aufführungstermine nicht alle in der Vorlesungszeit stattfinden können

      • werden Zeiten vor und nach Vorlesungsbeginn einbezogen und/oder

      • werden diejenigen bevorzugt, deren Mitwirkende in den letzten zwei Semestern die kürzesten Förderungszeiträume beansprucht haben oder auf Aufführungstermine verzichtet haben und/oder

      • wird die Zahl der Aufführungstage aller Wunschzeiträume gekürzt und/oder

      • ist zu erwägen, ob Projekte an anderen Spielorten realisiert werden können und/oder

      • wird anstelle eines Projekts pro Semester nur ein Projekt im Jahr gefördert und/oder

      • werden Wiederholungsaufführungen nicht zugelassen.

Wenn besonders viele Ensembles aufführen möchten, kann unter Umständen

      • keine Rücksicht auf besondere Kalendertermine im Jahresverlauf (Fasching, WM, Schulferien, Städt. Veranstaltungen etc.) genommen werden.

      • keine Rücksicht genommen werden auf Mitwirkende, die in mehr als 2 Projekten im selben Spielplan engagiert sind.

    1. Studentische und universitäre Gruppen, denen das Theater als Förderleistung des Studentenwerks Niederbayern/Oberpfalz zur Verfügung gestellt wird, müssen auf allen Werbemitteln und dem Programmheft das Logo des Studentenwerks sowie das Logo „Theater an der Uni“ aufnehmen. Dabei ist zu beachten, dass diese beiden Logos geschützte Wort- und Bildmarken sind, die nicht verändert werden dürfen, weder in der Farbgebung noch in der Form noch in der Anordnung von Wort- und Bildmarke.

Die Logos dürfen nicht verschoben, gestaucht, eingefärbt, kombiniert oder auf eine andere Art und Weise verändert bzw. verfälscht werden.

AUSNAHME: Wenn ein Werbemittel oder das Programmheft einheitlich schwarz-weiß gestaltet ist, dürfen die Logos schwarz-weiß abgebildet werden.

Bei Missachtung behält sich das Studentenwerk Niederbayern/Oberpfalz vor, die Förderung in Form der Bereitstellung des Theaters und der Proberäume künftig nicht mehr zu leisten.