1. Das Theater an der Uni ist bezüglich seiner Raumgröße, seiner Ton-, Beleuchtungs- und Bühnenausstattung eine in Deutschland einmalige Einrichtung, die studentischen Amateurgruppen zur Verfügung gestellt wird.

  2. Grundsätzlich tragen an Theateraufführungen interessierte Studentinnen und Studenten für die finanzielle Abwicklung ihrer Projekte die alleinige Verantwortung unabhängig davon, in welcher Gruppe sie sich zusammenfinden.

  3. Die Proben und Aufführungen für eine Inszenierung studentischer Theatergruppen werden besonders gefördert. Für die vorhandenen Einrichtungen und den Personaleinsatz wird ein Kostenbeitrag erhoben, der einem prozentualen Anteil des Produktes aus Zuschauerzahl und ermäßigtem Eintrittspreis entspricht. Der Anteil wird festgelegt in Abhängigkeit der Mitwirkung von Studierenden, die an den Hochschulen in Deggendorf, Landshut, Passau oder Regensburg immatrikuliert sind. Gezählt werden nur Mitwirkende in den Bereichen Projektorganisation, Regie, Schauspiel, Tanz, Musik, Bühnen-, Ton- und Beleuchtungstechnik, Maske, Kostüme, Plakat, oder Programmheft. Bis zum Beginn der Aufführungen sind ein Programmheft und eine Liste mit den Namen aller Mitwirkenden und deren Studienfächern, Semesterzahlen und Matrikelnummern beim Studentenwerk einzureichen.
    Der Kostenbeitrag berechnet sich wie folgt:

    1. Wenn 80% der Mitwirkenden wie oben beschrieben immatrikuliert sind, beträgt der Anteil 15%. Tritt bei einem Projekt ein Defizit auf, kann der diesbezügliche Kostenbeitrag gesenkt werden, wenn dies mit einer Abrechnung aller Kosten und Einnahmen beantragt wird.

    2. Wenn mindestens 50% der Mitwirkenden wie oben beschrieben immatrikuliert sind, beträgt der Anteil 25%. Tritt bei einem Projekt ein Defizit auf, kann der diesbezügliche Kostenbeitrag auf max. 15% gesenkt werden, wenn dies mit einer Abrechnung aller Kosten und Einnahmen beantragt wird.

    3. Finden sich theaterinteressierte Studierende zu einem Projekt zusammen, an dem weniger als 50% wie oben beschrieben immatrikuliert sind, wird ein gesonderter Kostenbeitrag erhoben.

  4. Studierenden, die sich erstmals und in einer neuen Gruppe zusammenfinden kann das Studentenwerk bei Bedarf über die Bereitstellung des Theaters hinaus, als freiwillige Leistung ohne Rechtsanspruch, eine einmalige Anschubfinanzierung gewähren, in Form eines zinslosen Darlehens bis maximal 500 € für ihr erstes bzw. zweites Theaterprojekt. Bei begründetem Antrag kann das Darlehen bis zur Hälfte in einen Zuschuss umgewandelt werden.
    Über diese Anschubfinanzierung hinaus kann bei entsprechender Darlegung eine weitere einmalige Finanzhilfe in Form eines zinslosen Darlehens bis in Höhe von 400 € gewährt werden. Diese einmalige Finanzhilfe kann bei begründetem Antrag bis zur Hälfte in einen Zuschuss umgewandelt werden.

  5. Studentische und universitäre Gruppen, denen das Theater als Förderleistung des Studentenwerks Niederbayern/Oberpfalz zur Verfügung gestellt wird, müssen auf allen Werbemitteln und dem Programmheft das Logo des Studentenwerks sowie das Logo „Theater an der Uni“ aufnehmen. Dabei ist zu beachten, dass diese beiden Logos geschützte Wort- und Bildmarken sind, die nicht verändert werden dürfen, weder in der Farbgebung noch in der Form noch in der Anordnung von Wort- und Bildmarke.

Die Logos dürfen nicht verschoben, gestaucht, eingefärbt, kombiniert oder auf eine andere Art und Weise verändert bzw. verfälscht werden.

AUSNAHME: Wenn ein Werbemittel oder das Programmheft einheitlich schwarz-weiß gestaltet ist, dürfen die Logos schwarz-weiß abgebildet werden.

Bei Missachtung behält sich das Studentenwerk Niederbayern/Oberpfalz vor, die Förderung in Form der Bereitstellung des Theaters und der Proberäume künftig nicht mehr zu leisten.