1. Allgemeines

Das Studentenwerk Niederbayern/Oberpfalz fördert aktives kreatives Engagement von Studierenden in den Bereichen Theater, Musik, Tanz, Film und Bildende Kunst. Die Förderung ist eine freiwillige Leistung ohne Rechtsanspruch. Sie ist zweck- und projektgebunden.

2. Ziel

Ziel dieser Förderung ist es, möglichst zahlreiche Studierende zu motivieren, kulturell aktiv zu werden, ihren Horizont in vielfältiger Weise zu erweitern und studienergänzende Erfahrungen zu gewinnen. An dieser Förderung sollen engagierte Studierende ohne Vorbedingungen und Vorerfahrungen teilhaben können. Sowohl die Initiierung kultureller Aktivitäten (z. B. Erstprojekte neuer Initiativen) als auch die Weiterentwicklung von Talenten muss im Sinne eines vielfältigen und sich ständig erneuernden studentischen Kulturlebens an der Hochschule möglich sein und bleiben.

3. Inhalt

Diese Richtlinie enthält:

A. Richtlinien zur finanziellen Förderung
B. Richtlinien zur Vergabe von Terminen und Räumen
C. Richtlinien zu Sicherheit und Technik
D. Organisatorisches rund um die Aufführungen


A. Richtlinien zur finanziellen Förderung von Veranstaltungen im Theater an der Uni
 
1. Allgemeines

Diese Richtlinien ergänzen die Richtlinie für die finanzielle Förderung von studentischen Kulturaktivitäten an den Universitäten und Hochschulen in Deggendorf, Landshut, Passau und Regensburg.

Das Studentenwerk behält keine Eintrittsgelder von Veranstaltungen im Theater an der Uni ein.

Die regulären Nutzungsgebühren für den Theatersaal setzen sich wie folgt zusammen:

- Saalnutzung einschließlich Equipment Gebühr von 350,- € pro Tag (exkl. MwSt.)
- Technikerkosten von 28,50 € pro Stunde (exkl. MwSt.) (angelehnt an die Tabelle der Personaldurchschnittskosten im Ö.D. in der jeweils gültigen Fassung)
- Verbrauchsgüter (z. B. Gaffa-Tape etc.)
- evtl. anfallende Sonderreinigungsgebühren
- evtl. anfallende Gebühren für Feuersicherheitswache oder Sanitätsdienst

Die Förderung des Studentenwerks besteht darin, dass diese Kosten in bestimmten Fällen (siehe unten) nicht in Rechnung gestellt werden.

2. Nutzer-Kategorien

Die Veranstalter werden in drei Nutzer-Kategorien eingeteilt:

a. Universitäre Gruppen (siehe Punkt 3)
b. Studentische Gruppen (siehe Punkt 4)
c. Externe Veranstalter (siehe Punkt 5)

3. Universitäre Gruppen

3.1 Definition
Als universitäre Gruppen gelten alle Gruppen, die ihre Aufführungen im Rahmen eines Kurses an der Universität Regensburg durchführen.

3.2 Förderleistungen für universitäre Gruppen
3.2.1 kostenlose Nutzung von Proberäumen
3.2.2 Platz im allgemeinen Fundus
3.2.3 kostenlose Nutzung des Theatersaals einschließlich Equipment

3.3 Pflichten als Voraussetzung für die Förderung
3.3.1 Pflicht zur Abgabe von Programmheft und Anzahl der Mitwirkenden
Ein Programmheft, falls vorhanden, muss spätestens zu Beginn der Aufführungen beim Studentenwerk abgegeben werden.
Die Anzahl aller mitwirkenden Studierenden im Einzugsbereich des Studentenwerks und aller mitwirkenden Nicht-Studierenden muss spätestens 3 Tage nach Ende der Aufführungen beim Studentenwerk abgeben werden.
3.3.2 Pflicht zur Verwendung der Logos und des Namens des Theaters
In allen Veranstaltungsankündigungen muss die Bezeichnung „Theater an der Uni“ benutzt werden.
Auf allen Werbemitteln und dem Programmheft muss das Logo des Studentenwerks sowie das Logo „Theater an der Uni“ aufgenommen werden. Dabei ist zu beachten, dass diese beiden Logos geschützte Wort- und Bildmarken sind, die nicht verändert werden dürfen, weder in der Farbgebung noch in der Form noch in der Anordnung von Wort- und Bildmarke. Die Logos dürfen nicht verschoben, gestaucht, eingefärbt, kombiniert oder auf eine andere Art und Weise verändert bzw. verfälscht werden.
Ausnahme: Wenn ein Werbemittel oder das Programmheft einheitlich schwarz-weiß gestaltet ist, dürfen die Logos schwarz-weiß abgebildet werden.
Die Logos und Namensschilder an Gebäuden (insbesondere des Theaters) dürfen nicht verdeckt oder verändert werden.
3.3.3 Pflicht zur Einhaltung von Studierendenpreisen
Der Eintrittspreis für Studierende darf aktuell 5,- € nicht überschreiten. Für die Zuschauer, die eine Aktivkarte für Senioren und Behinderte vorlegen, gilt der Studenteneintrittspreis.
3.3.4 Pflicht zur Begleichung von Rechnungen
Die Begleichung aller offenen Rechnungen vergangener Veranstaltungen ist verpflichtend.

3.4 Folgen bei Nichteinhaltung der Pflichten
3.4.1 Pflicht zur Abgabe von Programmheft und Anzahl der Mitwirkenden - Folgen
Bei erstmaliger Nichteinhaltung der Pflicht zur Abgabe von Programmheft und Anzahl der Mitwirkenden erfolgt eine schriftliche Ermahnung.
Bei weiterführender Nichteinhaltung erfolgt zusätzlich ein Aufschlag von 10 % auf die in Rechnung zustellenden Technikerkosten.
3.4.2 Pflicht zur Verwendung der Logos und des Namens des Theaters - Folgen
Bei erstmaliger Nichteinhaltung der Pflicht zur Verwendung der Logos und des Namens des Theaters erfolgen eine schriftliche Ermahnung und ein Aufschlag von 10 % auf die in Rechnung zustellenden Technikerkosten.
Bei einer weiterführenden Nichteinhaltung entfallen die unter 3.2 genannten Förderungen, womit die regulären Nutzungsgebühren wie unter 1 angegeben anfallen.
3.4.3 Pflicht zur Einhaltung von Studierendenpreisen – Folgen
Wenn der Eintrittspreis für Studierende das angegebene Limit überschreitet, erfolgt ein Aufschlag von 10 % auf die in Rechnung zustellenden Technikerkosten.
3.4.4 Pflicht zur Begleichung von Rechnungen - Folgen
Gruppen, die mit der Begleichung ihrer Rechnungen mehr als 3 Monate im Rückstand sind, werden in der nächsten Terminvergabe nachrangig berücksichtigt, d. h. erst dann, wenn für alle anderen Gruppen ein angemessener Realisierungszeitraum gefunden wurde.
Bei weiterem Rückstand können die unter 3.2 genannten Förderleistungen komplett entzogen werden.

4. Studentische Gruppen

4.1 Definition
Als studentische Gruppe gilt jede Gruppe, bei der Studierende mitwirken, die an den Hochschulen in Deggendorf, Landshut, Passau oder Regensburg immatrikuliert sind, und die nicht unter die Kategorie „Universitäre Gruppe“ fällt. Gezählt werden nur Mitwirkende in den Bereichen Projektorganisation, Regie, Schauspiel, Tanz, Musik, Bühnen-, Ton- und Beleuchtungstechnik, Maske, Kostüme, Plakat, oder Programmheft.

4.2 Förderleistungen für studentische Gruppen
4.2.1 kostenlose Nutzung von Probenräumen
4.2.2 Platz im allgemeinen Fundus
4.2.3 kostenlose Stunden der Techniker des Studentenwerks
4.2.4 Reduzierung der Saalmiete auf einen Kostenbeitrag, der einem prozentualen Anteil des Produktes aus Zuschauerzahl und ermäßigtem Eintrittspreis entspricht. Der Anteil wird festgelegt in Abhängigkeit der Mitwirkung von Studierenden, die an den Hochschulen in Deggendorf, Landshut, Passau oder Regensburg immatrikuliert sind.

Der Kostenbeitrag berechnet sich wie folgt:

a. Wenn 80 % der Mitwirkenden wie oben beschrieben immatrikuliert sind, beträgt der Anteil 15 %. Tritt bei einem Projekt ein Defizit auf, kann ein Antrag auf Zuschuss gestellt werden.
b. Wenn mindestens 50 % der Mitwirkenden wie oben beschrieben immatrikuliert sind, beträgt der Anteil 25 %. Tritt bei einem Projekt ein Defizit auf, kann der diesbezügliche Kostenbeitrag auf max. 15 % gesenkt werden, wenn dies mit einer Abrechnung aller Kosten und Einnahmen beantragt wird.
c. Finden sich theaterinteressierte Studierende zu einem Projekt zusammen, an dem weniger als 50 % wie oben beschrieben immatrikuliert sind, wird ein Kostenbeitrag von 40 % erhoben.

4.3 Pflichten als Voraussetzung für die Förderung
4.3.1 Pflicht zur Abgabe von Programmheft und Anzahl der Mitwirkenden
Ein Programmheft, falls vorhanden, muss spätestens zu Beginn der Aufführungen beim Studentenwerk abgegeben werden.
Die Anzahl aller mitwirkenden Studierenden im Einzugsbereich des Studentenwerks und aller mitwirkenden Nicht-Studierenden muss spätestens 3 Tage nach Ende der Aufführungen beim Studentenwerk abgeben werden.
4.3.2 Pflicht zur Verwendung der Logos und des Namens des Theaters
In allen Veranstaltungsankündigungen muss die Bezeichnung „Theater an der Uni“ benutzt werden.
Auf allen Werbemitteln und dem Programmheft muss das Logo des Studentenwerks sowie das Logo „Theater an der Uni“ aufgenommen werden. Dabei ist zu beachten, dass diese beiden Logos geschützte Wort- und Bildmarken sind, die nicht verändert werden dürfen, weder in der Farbgebung noch in der Form noch in der Anordnung von Wort- und Bildmarke. Die Logos dürfen nicht verschoben, gestaucht, eingefärbt, kombiniert oder auf eine andere Art und Weise verändert bzw. verfälscht werden.
Ausnahme: Wenn ein Werbemittel oder das Programmheft einheitlich schwarz-weiß gestaltet ist, dürfen die Logos schwarz-weiß abgebildet werden.
Die Logos und Namensschilder an Gebäuden (insbesondere des Theaters) dürfen nicht verdeckt oder verändert werden.
4.3.3 Pflicht zur Einhaltung von Studierendenpreisen
Der Eintrittspreis für Studierende darf aktuell 5,- € nicht überschreiten. Für die Zuschauer, die eine Aktivkarte für Senioren und Behinderte vorlegen, gilt der Studenteneintrittspreis.
4.3.4 Pflicht zur Begleichung von Rechnungen
Die Begleichung aller offenen Rechnungen vergangener Veranstaltungen ist verpflichtend.

4.4 Folgen bei Nichteinhaltung der Pflichten
4.4.1 Pflicht zur Abgabe von Programmheft und Anzahl der Mitwirkenden – Folgen
Bei erstmaliger Nichteinhaltung der Pflicht zur Abgabe von Programmheft und Anzahl der Mitwirkenden erfolgt eine schriftliche Ermahnung.
Bei weiterführender Nichteinhaltung erfolgt zusätzlich ein Aufschlag von 10 % auf den Kostenbeitrag (siehe 4.2.4).
4.4.2 Pflicht zur Verwendung der Logos und des Namens des Theaters - Folgen
Bei erstmaliger Nichteinhaltung der Pflicht zur Verwendung der Logos und des Namens des Theaters erfolgen eine schriftliche Ermahnung und ein Aufschlag von 10 % auf den Kostenbeitrag (siehe 4.2.4).
Bei einer weiterführenden Nichteinhaltung entfallen die unter 4.2 genannten Förderungen womit die regulären Nutzungsgebühren wie unter 1 angegeben anfallen.
4.4.3 Pflicht zur Einhaltung von Studierendenpreisen - Folgen
Wenn der Eintrittspreis für Studierende das angegebene Limit überschreitet, erfolgt ein Aufschlag von 10 % auf den Kostenbeitrag (siehe 4.2.4).
4.4.4 Pflicht zur Begleichung von Rechnungen - Folgen
Gruppen, die mit der Begleichung ihrer Rechnungen mehr als 3 Monate im Rückstand sind, werden in der nächsten Terminvergabe nachrangig berücksichtigt, d. h. erst dann, wenn für alle anderen Gruppen ein angemessener Realisierungszeitraum gefunden wurde.
Bei weiterem Rückstand können die unter 4.2 genannten Förderleistungen komplett entzogen werden.

5. Externe Veranstalter

5.1 Definition
Externe Veranstalter sind alle jene Gruppen, die nicht in die Kategorien „Universitäre Gruppe“ oder „Studentische Gruppe“ fallen.

5.2 Förderleistungen
Externe Veranstalter werden nicht gefördert.
Für jeden Veranstalter wird eine separate Nutzungsvereinbarung erstellt.


B. Richtlinien zur Vergabe von Terminen und Räumen

Voraussetzung zur Vergabe eines Termins ist die Abgabe eines Antrags auf Kulturförderung am Standort Regensburg. Das Antragsformular ist bei der Kulturförderung erhältlich.

1. Zur Vergabe von Terminen und Räumen findet eine halbjährliche Besprechung statt, die Kultursitzung.

2. In dieser Kultursitzung werden die Termine für die Proberäume für das anschließende Semester und für den Theatersaal für das darauffolgende Semester vergeben. Ziel der Kultursitzung ist es, in Ab-stimmung mit dem Studentenwerk für jedes angemeldete Projekt einen angemessenen Realisierungszeitraum zu finden.

3. Termin der Kultursitzung:

In der Regel findet die Kultursitzung Mitte Februar und Mitte Oktober statt.

4. Wunschterminabfrage:

a. Drei bis vier Wochen vor dieser Besprechung erfolgt per Rundmail eine schriftliche Abfrage mit Fristsetzung nach den Wunschterminen aller angemeldeten Gruppen, die im Folgesemester das Theater für Veranstaltungen nutzen möchten.
b. Alle Wunschtermine werden in einer Terminplan-Übersicht zusammengefasst und ca. zwei Wochen vor der Kultursitzung erneut an die Gruppen versendet, so dass diese sich im Vorfeld untereinander und mit ihren Mitgliedern absprechen und Alternativ-Termine ins Auge fassen können.
c. Nicht fristgerecht eingegangene Anmeldungen werden bei der Terminvergabe nachrangig be-rücksichtigt.

5. Auf der Kultursitzung werden die Termine unter den anwesenden Gruppenvertretern unter Berücksichtigung folgender Leitlinien vergeben:

• Chancengleichheit für alle studentischen und universitären Projekte
• Berücksichtigung projektbezogener Besonderheiten (z. B. Festivals mit langfristiger Organisation)

6. Soweit die gewünschten Aufführungstermine nicht alle in der Vorlesungszeit stattfinden können

• werden Zeiten vor und nach Vorlesungsbeginn einbezogen und/oder
• werden diejenigen bevorzugt, deren Mitwirkende in den letzten zwei Semestern die kürzesten Förderungszeiträume beansprucht haben oder auf Aufführungstermine verzichtet haben und/oder
• wird die Zahl der Aufführungstage aller Wunschzeiträume gekürzt und/oder
• ist zu erwägen, ob Projekte an anderen Spielorten realisiert werden können und/oder
• wird anstelle eines Projekts pro Semester nur ein Projekt im Jahr gefördert und/oder
• werden Wiederholungsaufführungen nicht zugelassen.

Wenn besonders viele Ensembles aufführen möchten, kann unter Umständen

• keine Rücksicht auf besondere Kalendertermine im Jahresverlauf (Fasching, WM, Schulferien, städt. Veranstaltungen etc.) genommen werden,
• keine Rücksicht genommen werden auf Mitwirkende, die in mehr als 2 Projekten im selben Spielplan engagiert sind.

7. Gruppen, die ihren zugewiesenen Termin nicht wahrnehmen können, müssen der Kulturförderung zeitnah schriftlich Bescheid geben.

8. Termine, die bei der Kultursitzung nicht vergeben worden sind sowie Termine, die von Gruppen nicht wahrgenommen werden können, können vom Studentenwerk ohne zusätzliche Kultursitzung vergeben werden.

9. Bei allen genannten Räumen hat das Studentenwerk Niederbayern/Oberpfalz die Vergabehoheit.


C. Richtlinien zu Sicherheit und Technik für Veranstalter

Wem ein Termin im Theater an der Uni zugesagt wurde, ist selbst Veranstalter und trägt damit die Verantwortung für den Inhalt und die Präsentation der Aufführung, für den Auf-/Abbau der Bühne, der Beleuchtung und des Zuschauerraums sowie für den Kartenverkauf. Der Veranstalter haftet für die schadenfreie Nutzung der Räume und der gesamten Einrichtung und ist auch verantwortlich für die Einhaltung der vorgeschriebenen rechtlichen Bestimmungen, z. B. zu Aufführungsrechten, Brandschutz, Unfallverhütung und Verkehrssicherheit. Den Anweisungen der Mitarbeiter des Studentenwerks sind Folge zu leisten.

Das Studentenwerk haftet für keinerlei Schäden, die sich für Personen oder Sachen aus dem Zustand des Gebäudes und dessen Einrichtungen im weitesten Sinne ergeben können. Es haftet auch nicht für Folgen, die aufgrund einer vom Studentenwerk nicht zu vertretenden Betriebsstörung hervorgerufen werden.

1. Sicherheit

Für den Betrieb des Theaters gelten die Bestimmungen der Landesverordnung über den Bau und Betrieb von Versammlungsstätten (VStättV) und das Dokument „Einweisung: Brandschutz und Sicherheit im Theater an der Uni“. Der Veranstalter ist auch für die Einhaltung dieser Vorschriften verantwortlich.

Der Veranstalter muss Aufsichtspersonen bestimmen, die für den ordnungsgemäßen Ablauf der Veranstaltung und die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften sorgen.

Der Veranstalter muss mindestens zwei Beauftragte für Brandschutz und Sicherheit bestimmen, die regelmäßig an einer Einweisung zu Brandschutz und Sicherheit im Theater an der Uni teilnehmen; außerdem sind diese verpflichtet an einer Löschübung des Referats für Sicherheitswesen der Universität teilzunehmen.

Veranstaltungen dürfen nur stattfinden bei Anwesenheit eines Technikers oder anderen Vertretern des Betreibers Studentenwerk Niederbayern/Oberpfalz.

Vor der Generalprobe und vor jeder Veranstaltung müssen die im Formular „Check zur Freigabe von Veranstaltungen im Theater“ angeführten Punkte überprüft werden. Danach muss das unterschriebene Formular dem aufsichtführenden Theatertechniker persönlich übergeben werden.

Darüber hinaus ist der Veranstalter dazu verpflichtet, alle Gruppenmitglieder über die Brandschutzordnung und das Verhalten im Brandfall zu informieren.

Einfache Proben, in denen technische Mittel eingesetzt werden, können nur dann von den Gruppen selbständig durchgeführt werden, wenn ein Beauftragter für Brandschutz und Sicherheit ständig anwesend ist und ein Gruppenmitglied die technische Verantwortung übernimmt, d. h. von den Technikern des Studentenwerks eingewiesen worden ist.

Alle festen technischen Einrichtungen des Theaters dürfen nur benutzt werden, wenn ein Techniker des Studentenwerks anwesend ist. Die Theatertechniker sind Ansprechpartner was Regelungen und Ausnahmen betrifft.

Scheinwerfer dürfen nur mit den Technikern des Studentenwerks auf- und umgehängt werden.

In technischen Notsituationen kann die Leitwarte der Technischen Zentrale, Tel. 0941/ 943-3333 angerufen werden.

2. Technik

2.1 Veranstaltungsvorbereitung
Das Konzept über den Ablauf der Veranstaltung muss 4-5 Wochen vor dem Aufbau mit den Theatertechnikern besprochen werden.

Die Einsatzzeiten der Techniker müssen mindestens 4 Wochen vor dem Aufbau mit ihnen abgestimmt werden. Erfolgt die Terminabsprache mit den Theatertechnikern nicht fristgerecht, kann deren Einsatz nicht gewährleistet werden.

Das „Formular zur Veranstaltungsvorbereitung“ muss komplett ausgefüllt mindestens 4 Wochen vor dem Betreten des Saales bei den Theat ertechnikern abgegeben werden.Mit diesem Formular muss im Winter die Heizung und im Sommer die Lüftung der Räumlichkeiten je nach Benutzungsdauer bestellt werden.

2.2. Aufbau der Veranstaltung
Beim ersten Betreten der Räume bitte auf Schäden achten und ggfs. sofort melden, da Schäden dem aktuellen Nutzer angelastet werden, der dafür haftbar gemacht werden kann.

Wer das Theater und seine Einrichtung nutzt, haftet für alle Einrichtungsgegenstände, Materialien, technischen Geräte und Scheinwerfer! Der sorgfältige Umgang mit den Bühnenteilen, den Stoffen, Bodentüchern, der Opera etc. ist verpflichtend. Es ist verboten, Gegenstände mit Nägeln oder Schrauben an den Bühnenteilen oder am Boden zu befestigen!

Es gilt die „Hausordnung im Theater an der Uni“ und die Hausordnung des Studentenwerks.

2.3. Abbau der Veranstaltung
Wie der Bühnen- und Zuschauerraum hinterlassen wird, muss mit den Theatertechnikern abgesprochen werden.

3. Pflichtverletzungen

Bei Missachtung der Richtlinien zur Sicherheit und Technik behält sich das Studentenwerk vor, Hausverbot für die aktuelle und für zukünftige Veranstaltungen zu erteilen!


D. Organisatorisches rund um die Aufführungen

1. Bedarf an Kostümen oder Requisiten aus dem „Kostümfundus“ oder dem „Fundus“ muss bei den Theatertechnikern angemeldet werden. Alles Weitere regeln die entsprechenden Fundusordnungen.

2. Das Stage-Piano muss mindestens 4 Wochen vor der Veranstaltung bei den Theatertechnikern bestellt werden.

3. Schlüssel

Die Schlüssel für die Proberäume werden im Sekretariat des Studentenwerks SH 2.38 ausgegeben - bitte Öffnungszeiten beachten. Die Schlüssel für das Theater werden von den Theatertechnikern ausgegeben.

4. Tiefgarage

Die Öffnungszeiten der Tiefgarage: Mo-Sa: 6.00-0.30 Uhr; So geschlossen. Während der Bauarbeiten auf dem Campus bitte aktuelle Hinweise beachten! Eine Änderung der Öffnungszeit, z. B. für Veranstaltungen am Wochenende ist möglich und muss bei Herrn Frank, 0941/ 943-2348 angemeldet werden.

5. Getränkeverkauf

Wer in den Veranstaltungspausen Getränke verkaufen möchte, findet verschiedene Gläser im Gruppenraum hinter der Bühne. Es ist generell nicht gestattet, Speisen auszugeben, Ausnahmen regelt das Studentenwerk.

6. Presse

Jede Gruppe kündigt ihre Veranstaltungen selbständig in der Presse an. Das Studentenwerk gibt die Informationen „wer veranstaltet was wann wo“ an die örtliche Presse weiter. Bitte genaue Angaben bzgl. Titel, Autor, Datum, Uhrzeit, kurze Inhaltsangabe der Veranstaltungen und wenn möglich ein Foto sobald bekannt (für Monatsprogramme reicht die 2-Wochen-Frist nicht aus) - jedoch mindestens 14 Tage vorher an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! schicken.

Änderungen presserelevanter Daten bitte sofort bekannt geben und 4 Wochen vor Veranstaltungsbeginn unbedingt vermeiden!

7. Aufführungsrechte und GEMA

Jede Gruppe sorgt selbst bei einer öffentlichen Veranstaltung für die notwendigen Anmeldungen und Genehmigungen und bezahlt Gebühren und Abgaben, die in diesem Zusammenhang entstehen. Das gilt auch für Zahlungsverpflichtungen gegenüber den Inhabern von Aufführungsrechten für Literatur (i.d.R. die Verlage) und gegenüber der GEMA.

Die GEMA ist die „Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte“; sie muss spätestens 10 Tage vor der Aufführung verständigt werden. Wer das versäumt, muss mit einem erheblich höheren Tarif rechnen!

Kundencenter der GEMA
11506 Berlin
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Telefon: 030/ 588 58 999
Telefax: 030/ 21292795
 
Online-Service der GEMA: www.gema.de/musiknutzer/online-services-fuer-musiknutzer/
 
8. Ansprechpartner:

Kulturförderung:
Birgit Riedenauer
Studentenhaus
Zi. SH 2.07A
Tel. 0941/ 943-2217
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Sekretariat des Studentenwerks:
Studentenhau
Zi. SH 2.38
Tel. 0941/ 943-2223
(Mo-Fr. 9.00-13.00 Uhr)
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Theatertechnik:
Studentenhaus
Zi. SH 0.09
Tel. 0941/ 943-1949 oder 0177/ 9361687
(Mi 14-16 Uhr oder nach Vereinbarung)
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Homepage: www.stwno.de