Über uns

„Verdammt, wir leben noch!“ – so lautet das Motto des Germanistentheaters der Universität Regensburg. Ohne Aufführung ist fast jeder Dramentext unvollständig und unbelebt; die Charaktere auf dem Papier zählen zu den Scheintoten.
Das Germanistentheater hat sich deshalb im Sommersemester 2005 unter der Leitung von Dr. Simone Merk auf den Weg gemacht, Leben in die Literatur zu bringen. Das Repertoire der Gruppe ist weit gefächert und reicht von eigener Textproduktion über Kooperationsprojekte in der Sparte Musiktheater bis hin zu moderner Interpretation klassischer Dramentexte. Studierende aller Fachrichtungen sind herzlich willkommen.

Aktuelles Projekt

HERZLICHE EINLADUNG ZUM NEUEN MUSIKTHEATERSTÜCK

UR Stage Club & Germanistentheater
präsentieren
„Das Glück ist eine Kokosnuss und wer hat es geklaut“
Ein musikalisches (Ver-)Lustspiel in zwei Akten
vom 28. bis 31. Juli 2019
jeweils 19.30 Uhr im Theater an der Uni

Komm mit uns und Käpt’n Bounty in die Südsee, um dort Glückseligkeit, Reichtum, das verlorene Paradies, Erholung und Genuss, fehlinvestiertes Geld, einen (noch unbekannten) Vater beziehungsweise Väter, ausgleichende Gerechtigkeit für jahrhundertelange kolonialistische Unterdrückung und Ausbeutung, missionsbedürftige Heiden und/oder schwimmende Fischstäbchen zu finden.
Ganz nach Deinem Geschmack!
Wir freuen uns, Dich mit an Bord nehmen zu dürfen!
Bis dahin alles Liebe und Gute!
Deine Familie Groß-Köpf

Die Familiengeschichte rund um Wilhelm Groß, der zum 100. Todestag seines sagenumwobenen Großonkels August Engelhardt, des ersten Kokosapostels der Menschheitsgeschichte und Verfassers des Kokosevangeliums, das „Internationale tropische Kolonialreich des Fruktivorismus“ zum Leben erweckt, ist zugleich die Geschichte des deutschen Kolonialismus.

Musikalisch wird die Reise in die Südsee von live gesungenen Operettenschlagern aus dem wilhelminischen Kaiserreich und Schlagern aus der Zeit des Wirtschaftswunders begleitet, die das Thema Exotismus, Fernweh und Südseephantasien kassenträchtig und publikumswirksam arrangierten und bearbeiteten.

Das musikalische (Ver-)Lustspiel „Das Glück ist eine Kokosnuss“ will 100 Jahre nach dem Ende des deutschen Kolonialismus einen kleinen kulturellen Beitrag leisten, die kolonialistische Vergangenheit und die Verantwortung für die Verbrechen des deutschen Imperialismus zu thematisieren.
Denn trotz oder vielleicht gerade wegen der Lächerlichkeit der wilhelminischen Großmannssucht, des Minderwertigkeitskomplexes in Sachen ‚Weltmacht’ und des mit Vehemenz und Brutalität eroberten „Platzes an der Sonne“ kann einem bei genauerem Hinsehen das Lachen durchaus im Halse stecken bleiben...

Karten (freie Platzwahl) zum Preis von 7 € (ermäßigt 5 €) sind im Kartenvorverkauf bei Bücher Pustet an der Universität (VVK-Gebühr) und an der Abendkasse erhältlich. Verbindliche Kartenreservierungen sind bis jeweils 14 Uhr des Vortags unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! möglich.

(Abholung und Bezahlung der reservierten Karten bis spätestens 19.15 Uhr des Vorstellungstags an der Abendkasse. Nicht abgeholte Karten gehen in den freien Verkauf. Öffnung der Abendkasse ab 18.45 Uhr.)

Inszenierungen (Auszug)

  • Wintersemester 2018/19: Henrik Ibsen „Nora. Ein Puppenheim“
  • Sommersemester 2018: Georg Kaiser „Von morgens bis mitternachts“ Ein Stück Musiktheater (Kooperation mit dem UR Stage Club)
  • Wintersemester 2017/18: Johann Wolfgang Goethe „Iphigenie auf Tauris“
  • Sommersemester 2017: „Traum.Zeit: Zwischen Gestern und heute Morgen“ Jubiläumsrevue (Kooperationsprojekt mit dem UR Stage Club)
  • Sommersemester 2016: "Zwischenreich oder Orpheus, Eurydike und die Gurke". Eine szenisch-musikalische Revue (Kooperationsprojekt mit dem UR Stage Club)
  • Wintersemester 2015/16: Johann Wolfgang von Goethe "Torquato Tasso"
  • Sommersemester 2015: Agatha Christie „Mord an Bord" („Tod auf dem Nil") Krimi in 3 Akten mit Musik (Kooperationsprojekt mit dem UR Stage Club)
  • Wintersemester 2014/15: Ödön von Horváth „Italienische Nacht"
  • Sommersemester 2014: „Davon geht die Welt nicht unter". Eine szenisch-musikalische Revue (Kooperationsprojekt mit dem UR Stage Club)
  • Sommersemester 2013: Henrik Ibsen „Die Stützen der Gesellschaft"
  • Wintersemester 2012/13: Eine Bearbeitung von Ernst Tollers "Hinkemann"
  • Sommersemester 2012: Ödön von Horváth "Glaube Liebe Hoffnung"
  • Wintersemester 2011/12: "Nathan der Weise" frei nach Gotthold Ephraim Lessing
  • Sommersemester 2011: „Minna von Barnhelm oder das Soldatenglück" frei nach Gotthold Ephraim Lessing
  • Wintersemester 2010/11: „Der grüne Kakadu" frei nach Arthur Schnitzler und „Dantons Tod" frei nach Georg Büchner
  • Sommersemester 2010: „Hoppla, wir leben!" Eine Schauspielrevue frei nach Ernst Toller
  • Wintersemester 2009/10: „(K)EIN STÜCK VON LIEBE" frei nach Motiven von Arthur Schnitzler
  • Sommersemester 2009: Henrik Ibsen: „Peer Gynt" frei nach der Übersetzung von Christian Morgenstern

Kontakt

Simone Merk
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www.uni-regensburg.de/kultur-freizeit/theatergruppen/germanistentheater/
www.facebook.com/germanistentheaterur/