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Ein Eimer mit Lebensmittelabfällen. © Fevziie Ryman via Getty Images.

Allein in Deutschland fallen jährlich knapp 11 Tonnen Lebensmittelabfälle an.1 Diese erschreckende Zahl fällt mit über der Hälfte auf private Haushalte aus. Dennoch sieht sich auch das Studierendenwerk Niederbayern/Oberpfalz seiner gesellschaftlichen Verpflichtung gegenüber so wenig Lebensmittelabfälle wie möglich in seinen Einrichtungen der Hochschulgastronomie zu produzieren.

Inhalt

  1. Abfälle von vornherein vermeiden
  2. Abfälle im Mensabetrieb
  3. Abfälle in den Cafeterien
  4. Gemeinsam im Kampf gegen Foodwaste – Too Good To Go
    4.1. Folgende Cafeterien sind dabei
    4.2. So funktioniert Too Good To Go
  5. Fazit
  6. Weiterführende Links

1. Abfälle von vornherein vermeiden

Das beste Prinzip, um Müll zu vermeiden ist, von vornherein nicht zu viel zu kaufen. Wir können uns hier auf die jahrelangen Erfahrungen unserer Küchenleiter*innen verlassen, die dadurch eine sehr genaue Planung für die Speisepläne durchführen. Die Planung erfordert teilweise Fingerspitzengefühl, v. a., wenn es darum geht neue Gerichte – z. B. vegane Gerichte – einzuführen.

Dank der wertvollen Erfahrung und der genauen Planung kann auch der Einkauf präzise bis auf das letzte Gramm berechnet werden. Dadurch ist schon der wichtigste Schritt zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen getan!

2. Abfälle im Mensabetrieb

Während des Mensabetriebs wird in Chargen gekocht, d. h. es wird auf Nachfrage gekocht. Wenn gegen Ende der Öffnungszeiten ein Gericht ausgeht, es sich aber nicht rentieren würde eine ganze Charge nachzukochen, kann es leider auch mal vorkommen, dass ein Gericht aus ist. Auch wenn das manchmal enttäuschend sein kann, wird dadurch vermieden, dass im schlimmsten Fall (fast) eine ganze Charge übrigbleibt.

Sollte doch mal etwas übrig bleiben wird die als neues Gericht angeboten oder weiterverarbeitet.

3. Abfälle in den Cafeterien

Auch in den Cafeterien verlassen wir uns auf die Expertise der Cafeterienleitungen. Sollten am Ende des Tages doch Leckereien übrig bleiben dann verkaufen wir diese über unsere Kooperation mit Too Good To Go.

4. Gemeinsam im Kampf gegen Foodwaste - Too Good To Go

Das Studierendenwerk setzt sich ein für die Reduzierung von Lebensmittelschwund und kooperiert in Regensburg, Passau und Deggendorf mit Too Good To Go. In den letzten 30 Minuten der Öffnungszeiten könnt ihr euch damit eine Überraschungstüte bei manchen unserer Cafeterien abholen. Wir packen euch eine Überraschungstüte aus Backwaren, Milchprodukten und ggfs. weiteren Produkten wie Obst, Getränken oder Energieriegeln zusammen. Das Angebot kann sich von Tag zu Tag unterscheiden, ist aber in jedem Fall gesund und lecker. Lasst euch überraschen!

4.1. Folgende Cafeterien sind dabei

Standort Regensburg

  • Cafeteria Milchbar
  • Cafeteria Sammelgebäude
  • Cafeteria Architektur

Standort Passau

  • Cafeteria im Mensagebäude

Standort Deggendorf

  • Cafeteria Glashaus

4.2. So funktioniert Too Good To Go

  1. Ihr ladet euch die Too Good To Go-App herunter bei Google Play oder im App Store.
  2. Ihr registriert euch in der App, gebt eine Zahlungsmethode an und speichert das Studierendenwerk unter euren Favoriten.
  3. Sofern wir an einem Tag eine Überraschungstüte anbieten, wird euch diese in der App angezeigt. Reserviert schnell eure Tüte, denn das Angebot ist sehr begrenzt.
  4. Kommt zur angezeigten Abholzeit in die Cafeteria und zeigt an der Kasse euren Kaufbeleg vor.
  5. Unsere Mitarbeiter*innen übergeben euch dann die frisch gepackte Überraschungstüte.

Bitte beachten: Nicht jeden Tag bleiben auch Lebensmittel übrig. Es kann also sein, dass nur an bestimmten Tagen eine Überraschungstüte des Studierendenwerks zur Verfügung steht. Schaut einfach immer mal wieder in die Too Good To Go-App und versucht euer Glück! Der Inhalt der Tüten wird stark vergünstigt angeboten. Ihr müsste also schnell sein und eure Tüte reservieren bevor es jemand anderes tut!

So einfach rettet man Lebensmittel mit Too Good To Go und dem Studierendenwerk Niederbayern/Oberpfalz.

Mehr Informationen findet ihr auch auf der Website von Too Good To Go.

5. Fazit

Die Lebensmittelabfälle im Studierendenwerk Niederbayern/Oberpfalz sind auf einem Minimum, dank genauer Planung und der Kooperation mit Too Good To Go.

Schaubild Lebensmittelverschwendung

6. Weiterführende Links

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1 Vgl. https://www.bmel.de/DE/themen/ernaehrung/lebensmittelverschwendung/studie-lebensmittelabfaelle-deutschland.html